Cabriosaison angebrochen!
Zwischen Schweinegrippe, Finanzapokalypse und Obama findet die Onlinepräsenz des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zum Glück noch die Zeit, seriösen Journalismus zu betreiben. Ein Thema, topaktuell und hochbrisant:
“80-Jähriger verirrt sich mit Rollstuhl auf Autobahn
Ein Rentner ist in Nordrhein-Westfalen mit seinem Elektro-Rollstuhl versehentlich auf eine Autobahn gefahren. Polizeiangaben zufolge war er auf der Heimfahrt vom Einkaufen falsch abgebogen.
Löhne – Mit seinem 15 Stundenkilometer schnellen Elektro-Rollstuhl war der 80-Jährige plötzlich auf der A30 bei Löhne. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei entdeckten den Mann zwischen den Anschlussstellen Löhne-Hüllhorst und Kirchlengern und lotsten ihn auf den Standstreifen.
Der Rentner gab an, er sei einkaufen gewesen und habe eigentlich von dort aus direkt nach Hause fahren wollen. Dabei sei er wohl falsch abgebogen. [...]”
(Quelle:spiegel.de)
Nachforschungen unserer Redaktion haben dagegen ergeben, dass es sich bei dem Mann um Herbert K. Punkt handelt, einen ehemaligen Opel-Testpiloten, der bereits 1972 wegen wiederholter Geschwindigkeitsunterschreitungen mehrfach auffällig geworden war. Aus einer verlässlichen Quelle wurden uns darüber hinaus Informationen zugespielt, die die Vermutung nahelegen, dass das möglicherweise irrtümlich als Elektro-Rollstuhl identifizierte Fahrzeug in Wahrheit der Erlkönig eines neuen Prototyps mit revolutionärem Elektroantrieb gewesen sein könnte. Opel wäre dabei nicht das erste Unternehmen, das aufgrund globalwirtschaftlicher Erwägungen von Kurz- auf Seniorenarbeit umstellt. In einem Schreiben an Opel fragten wir deshalb, ob der Autohersteller derzeit an neuen Umwelttechnologien forsche und ob zu diesem Zweck ehemalige Mitarbeiter reaktiviert worden seien. Opel verweigerte dazu jedoch jegliche Auskunft.
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