Job, Job, Job
Mitunter kann es überaus frustrierend sein zu versuchen, sich in die berufliche Sphäre dieser Gesellschaft zu integrieren. Erst sammelt man Qualifikationen, bis sie einem zu den Ohren herausquellen. Dann muss man feststellen, dass
- man weder einen Job findet, auf den irgendwas davon anwendbar ist.
- die tatsächlich noch vorhandenen Jobs überwiegend zwielichtig sind.
- keiner davon auch nur im Geringsten interessant anmutet.
Aber es gibt ja zum Glück noch die Selbstständigkeit, die einem die Möglichkeit eröffnet neben seiner Arbeitskraft gleich noch sich selbst als Produkt zu vermarkten und in der man volle Absicherung genießt, sollte man einmal krank werden (vorausgesetzt natürlich man ist bereit, sich finanziell entsprechend zu engagieren, was wiederum allein dann möglich ist, wenn man sich vorher zu verkaufen wusste).
In der Hoffnung, dass mir das Schicksal erspart bleibt, mein Leben als untalentierter Selbstständiger zu fristen, feil ich jetzt weiter an der Produktbeschreibung “Hner” in Form einer weiteren Bewerbung. Vielleicht sollte ich unter der Rubrik Qualifikationen eine Kategorie “Geschmack” einfügen und als Attribut “Minze” angeben. Das verleiht mir eventuell die richtige Würze und bringt frischen Wind in meine verzweifelten Bestrebungen.
Wie ich dieses ganze Prozedere verabscheue…
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