Kurzrezension: Invaders must die | The Prodigy
Wer es verpasst haben sollte, The Prodigy haben im Februar ein neues Album mit dem Titel Invaders must die veröffentlicht.
Tracklist:
- Invaders Must Die
- Omen
- Thunder
- Colours
- Take Me To The Hospital
- Warrior’s Dance
- Run With the Wolves
- Omen Reprise
- World On Fire
- Piranha
- Stand Up
Im Gegensatz zum 2004er Album Always Outnumbered, Never Outgunned kommt die neue Scheibe insgesamt um Längen homogener daher. Wo AONO an vielen Stellen willkürlich zusammengeschustert gewirkt hat, glänzt IMD durch eine überzeugende Tracklist, bei der kein Lied aus der Reihe tanzt. Selbst das etwas eigenwillige “Stand Up” macht als Outro eine gute Figur und sogar kleine Eurodance-Anleihen, wie beispielsweise in den Vocals zu “Warrior’s Dance”, fügen sich nahtlos in den Songaufbau und sind erstaunlicherweise eine Bereicherung.
Wem die frühen Prodigy-Alben, und darunter vor allem Music for the Jilted Generation und The fat of the Land, gefallen haben, der wird von IMD bestimmt nicht enttäuscht sein. Das neue Album ist gespickt mit Reminiszenzen an diese Vorgänger.
Ungeachtet dessen setzt IMD auch ganz eigene Akzente. Die meisten Tracks überraschen durch geschickte Steigerungen und Lieder wie “Omen” fühlen sich wuchtiger an, als man es von Prodigy sowieso schon gewohnt ist. Raue, punkig anmutende Elemente, wie sie sich u.a. auf AONO schon finden ließen, verschmelzen auf IMD mit Prodigy-typischen, klaren und treibenden Beatstrukturen.
Fazit:
Als langjähriger Prodigy-Fan kann ich das neue Album wirklich nur empfehlen. Man muss aber auch zugeben, dass das Album wenig Innovatives zu bieten hat, was Prodigy meines Erachtens aber durch die weitere Perfektionierung ihres ureigenen Sounds wett machen.
Überzeugt euch selbst:
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