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	<title>sehrHner. &#187; Alltag</title>
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		<title>Willkommen zur&#252;ck, liebe Polaroid!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 13:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gute Nachrichten f&#252;r die Fans analoger Sofortbildfotografie. Ein Comeback der Polaroid ist mehr als wahrscheinlich! Die Firma Impossible B.V., ein niederl&#228;ndisches Unternehmen, in dem unter anderem auch ehemalige Mitarbeiter von Polaroid besch&#228;ftigt sind, hat sich zum Ziel gemacht, den Polaroidmarkt wiederzubeleben. Zu diesem Zweck hat das neu gegr&#252;ndete Unternehmen eine kleine, ehemalige Produktionsst&#228;tte von Polaroid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Nachrichten f&#252;r die Fans analoger Sofortbildfotografie. Ein Comeback der <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Qb2xhcm9pZA==" target=\"_blank\">Polaroid</a> ist mehr als wahrscheinlich!</p>
<p>Die Firma <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50aGUtaW1wb3NzaWJsZS1wcm9qZWN0LmNvbS8=" target=\"_blank\">Impossible B.V.</a>, ein niederl&#228;ndisches Unternehmen, in dem unter anderem auch ehemalige Mitarbeiter von Polaroid besch&#228;ftigt sind, hat sich zum Ziel gemacht, den Polaroidmarkt wiederzubeleben.</p>
<p><span id="more-1505"></span></p>
<p>Zu diesem Zweck hat das neu gegr&#252;ndete Unternehmen eine kleine, ehemalige Produktionsst&#228;tte von Polaroid in Enschede / Niederlande angemietet. Es ist geplant, bereits 2010 die Produktion von Integralfilmen wieder aufzunehmen. Ziel ist es allerdings nicht mehr den Massenmarkt zu bedienen, sondern vielmehr Liebhaber der analogen Sofortbildfotografie in Zukunft mit Nachschub zu versorgen.</p>
<p>Dazu auch: <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL25ldHp3ZWx0L3RlY2gvMCwxNTE4LDYzMjgxMSwwMC5odG1s" target=\"_blank\">spiegel.de</a></p>
<p>Wer schon jetzt nicht auf den kultgewordenen Polaroid-Look verzichten m&#246;chte, dem sei folgendes Programm ans Herz gelegt: <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wb2xhZHJvaWQubmV0Lw==" target=\"_blank\">poladroid</a></p>
<p>Dann dr&#252;cken wir der Polaroid (Name wird sich nach der Neuauflage wahrscheinlich &#228;ndern) mal die Daumen, auf dass ihr das neue Nischendasein als Kultobjekt bekommen m&#246;ge!</p>
<p><i>(Um den Artikel inklusive integrierter Medien betrachten zu können, besuch uns bitte auf <a href="http://sehrhner.de">sehrHner.de</a>)</i></p>
 <img src="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1505" width="1" height="1" style="display: none;" /><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save">Share/Save</a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Farvel Christiania!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 14:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das &#8220;soziale Projekt&#8221; Christiania steht kurz vor dem Aus. Vor einem d&#228;nischen Gericht verloren die Christianiter am 25. Mai einen Prozess um das Besitz- und freie Nutzungsrecht ihrer Wohngebiete. F&#252;r diejenigen, die keine genaue Vorstellung davon haben, worum es sich bei der Christiania handelt, hier eine Zusammenfassung: Beim Gel&#228;nde, auf dem sich das Wohngebiet der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;soziale Projekt&#8221; <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9GcmVpc3RhZHRfQ2hyaXN0aWFuaWE=" target=\"_blank\">Christiania</a> steht kurz vor dem Aus. Vor einem d&#228;nischen Gericht verloren die Christianiter am 25. Mai einen Prozess um das Besitz- und freie Nutzungsrecht ihrer Wohngebiete.</p>
<p><span id="more-1220"></span></p>
<p>F&#252;r diejenigen, die keine genaue Vorstellung davon haben, worum es sich bei der Christiania handelt, hier eine Zusammenfassung:</p>
<p><i>(Um den Artikel inklusive integrierter Medien betrachten zu können, besuch uns bitte auf <a href="http://sehrhner.de">sehrHner.de</a>)</i></p>
<p>Beim Gel&#228;nde, auf dem sich das Wohngebiet der sogenannten &#8220;Freistadt Christiania&#8221; heute befindet, handelt es sich um einen verlassenen Marinest&#252;tzpunkt aus dem 18. Jahrhundert im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn, der 1971 von Hippies in Besitz genommen wurde. In den darauf folgenden Monaten kam es wiederholt zu gewaltsamen R&#228;umungsversuchen durch die Polizei, die jedoch erfolglos blieben. Als Ergebnis wurde 1972 von der sozialdemokratischen Regierung beschlossen, die Besetzung als &#8220;soziales Experiment&#8221; vorerst zu dulden. Trotz der Tatsache, dass der Status der Christiania die n&#228;chsten 37 Jahre lang ungekl&#228;rt blieb, prosperierten die fraglichen Wohngebiete. Es entstanden Einrichtungen, darunter eine eigene Post, Kinderg&#228;rten und vieles mehr. Entscheidungen werden von den Bewohnern in einer Plenarversammlung, der Fællesmøde, auf Konsensbasis getroffen. Daneben gibt es in der Christiania aber auch vier &#8220;unverletzliche&#8221; Regeln:</p>
<ol>
<li>Keine harten Drogen</li>
<li>Keine Rockerwesten mit Klubabzeichen</li>
<li>Keine Waffen</li>
<li>Keine Gewalt</li>
</ol>
<p>Mit dem Regierungswechsel im Jahr 2001 geriet die kleine Gemeinde zunehmend unter politischen Druck. Die Hauptvorw&#252;rfe, denen sie sich seither ausgesetzt sehen, betreffen den freien Marihuana- und Haschischhandel, die Baupolitik und &#8211; ganz allgemein &#8211; die autonome Gesetzgebung.</p>
<p>Bl&#252;ten christianitischer Baukunst:</p>
<p><i>(Um den Artikel inklusive integrierter Medien betrachten zu können, besuch uns bitte auf <a href="http://sehrhner.de">sehrHner.de</a>)</i></p>
<p>(<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2h3YXJ6YXVmd2Vpc3MuZGUva29wZW5oYWdlbi9jaHJpc3RpYW5pYS5odG0=" target=\"_blank\">schwarzaufweiss.de</a>)</p>
<p><i>(Um den Artikel inklusive integrierter Medien betrachten zu können, besuch uns bitte auf <a href="http://sehrhner.de">sehrHner.de</a>)</i></p>
<p>(<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL21lZGlhLnBob3RvYnVja2V0LmNvbS9pbWFnZS9jaHJpc3RpYW5pYS9naXVsaWFzdWNpdS9Db3BlbmhhZ2VuL0NocmlzdGlhbmlhLmpwZz9vPTM=" target=\"_blank\">giuliasuciu</a>)</p>
<p>Was mich dabei wirklich traurig stimmt und w&#252;tend macht, ist die Tatsache, dass hier wieder ein gleicherma&#223;en friedliches wie mutiges Projekt alternativen menschlichen Zusammenlebens, einem pluralit&#228;ts- und menschenfeindlichen Zeitgeist zum Opfer f&#228;llt. Die Christiania hat bewiesen, es geht auch anders: Selbstverantwortung, Verantwortung f&#252;r diejenigen, mit denen man zusammenlebt, und politische Selbstbestimmung sind &#8211; entgegen aller kleingeistigen Unkenrufe &#8211; durchaus m&#246;glich.</p>
<p>Einen wunderbaren Artikel zu diesem Thema findet ihr auch auf </em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL21hcnRpbm0udHdvZGF5Lm5ldC9zdG9yaWVzLzU3MjUyMzIv" target=\"_blank\">MMsSenf</a>.</p>
<p>Hier ein sch&#246;ner Auszug:</p>
<p><em>&#8220;Dem Konservativen ist unwohl in einer Welt, in der nicht alles am Platz bleibt und nicht alles seinen geregelten Gang geht. Dass die d&#228;nische konservative Regierungskoalition von der lang ge&#252;bten Praxis der Toleranz abgeht, h&#228;ngt vordergr&#252;ndig mit dem Problem des Drogenhandels zusammen. (Wobei es nur um Hasch geht, &#8220;harte Drogen&#8221; werden von den Christanianern nicht geduldet.) Was sie wirklich treibt &#8211; und was Rasmussen sogar offen zugibt &#8211; ist die offenbar unertr&#228;gliche Vorstellung, es g&#228;be einen &#8220;rechtsfreien Raum&#8221;. Also genau das, was auch das b&#246;se Internet f&#252;r viele Konservative so bedrohlich erscheinen l&#228;sst. Schlimmer noch: sowohl Christiania wie das Internetzdingens beweisen, dass es auch ohne Top-Down-Entscheidungsmodelle geht, dass Selbstorganisation und Basisdemokratie funktionieren. Dass Anarchie nicht automatisch zur Rechtlosigkeit und zum allgemeinen B&#252;rgerkrieg f&#252;hrt.&#8221;</em></p>
<p>(<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL21hcnRpbm0udHdvZGF5Lm5ldC9zdG9yaWVzLzU3MjUyMzIv" target=\"_blank\">MMsSenf</a>)</p>
<p><i>(Um den Artikel inklusive integrierter Medien betrachten zu können, besuch uns bitte auf <a href="http://sehrhner.de">sehrHner.de</a>)</i></p>
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		<title>Informationszeitalter</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 02:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stellenabbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Genchen und ich uns nach einem langen, harten Arbeitstag am Abend wiedersehen, &#252;berfallen wir uns gewohnheitsm&#228;&#223;ig mit den Nachrichten des Tages. &#8220;Hast du schon geh&#246;rt, dass&#8230;&#8221;, &#8220;Du wirst es nicht glauben, aber&#8230;&#8221; usw.. H&#228;ufig f&#228;llt der intendierte &#220;berraschungseffekt dabei aber ziemlich mager aus. Obwohl wir die Neuigkeiten gewohnheitsm&#228;&#223;ig aus vermeintlich unterschiedlichen Quellen beziehen, gleichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Genchen und ich uns nach einem langen, harten Arbeitstag am Abend wiedersehen, &#252;berfallen wir uns gewohnheitsm&#228;&#223;ig mit den Nachrichten des Tages. &#8220;Hast du schon geh&#246;rt, dass&#8230;&#8221;, &#8220;Du wirst es nicht glauben, aber&#8230;&#8221; usw.. H&#228;ufig f&#228;llt der intendierte &#220;berraschungseffekt dabei aber ziemlich mager aus. Obwohl wir die Neuigkeiten gewohnheitsm&#228;&#223;ig aus vermeintlich unterschiedlichen Quellen beziehen, gleichen sich die Berichterstattungen oft bis aufs Haar und das sogar im Falle von Regionalmeldungen.</p>
<p><span id="more-1185"></span> </p>
<p>Dieser Umstand hat mein Interesse an der Arbeit der Nachrichten-/Presse-Agenturen geweckt. Es liegt der Verdacht nahe, dass selbst f&#252;r Lokalnachrichten heute vornehmlich auf Agenturmaterial zur&#252;ckgegriffen wird. Redaktionelle Stellen in den Zeitungsverlagen werden abgebaut und die journalistische Arbeit reduziert sich zunehmend auf eine einfallslose Umarbeitung vorgekauter Agenturkost. Von Vielfalt kann im &#8220;Informationszeitalter&#8221; &#8211; zumindest was die prominenten Nachrichtenmedien anbelangt &#8211; l&#228;ngst keine Rede mehr sein. Augenf&#228;llig wird dieser Missstand besonders dann, wenn irgendeine willk&#252;rlich anmutende Meldung aus dem Ausland, die Seiten verschiedenster Zeitungen ziert bzw. Eingang in die Abendnachrichten unterschiedlicher Sendergruppen findet.</p>
<p><em>&#8220;&#220;ber 180 Nachrichtenagenturen gibt es zurzeit weltweit, von denen die meisten allerdings nur den Pressemarkt ihres eigenen Landes versorgen. In Deutschland sind es aus historischen Gr&#252;nden besonders viele.&#8221;</em>
<p>(<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9OYWNocmljaHRlbmFnZW50dXI=" target=\"_blank\">wikipedia.de</a>)</p>
<p>Von der zitierten Vielfalt, derer sich Deutschland angeblich r&#252;hmen kann, ist in der Praxis aber kaum mehr etwas zu sp&#252;ren.</p>
<p>Aber, wo gehobelt wird, da&#8230;ja, da darf man sich auch &#252;ber solche Sp&#228;ne nicht wundern. Auch in diesem Fall werden wieder wirtschaftliche Erw&#228;gungen (Stellenabbau bei den Agenturen) als eine der wichtigsten Ursachen f&#252;r diese Entwicklung angef&#252;hrt. Was dabei selten diskutiert wird, ist die Art und Weise in der mit bereitgestelltem Material umgegangen wird. Die Auswahl und die Art der Weiterverarbeitung obliegt n&#228;mlich immer noch den Materialverwertern und diese entscheiden vor dem Hintergrund des vermeintlichen Leserinteresses, was und in welcher Weise berichtet wird. Der &#8220;political-correctness-Wahn&#8221; und die Angst vor zuviel Profil hat nicht nur in der Politik skurrile Z&#252;ge angenommen, sondern auch die Form der modernen Berichterstattung gepr&#228;gt. Wer sich mit zu eigenwilligen Meldungen aus dem Fenster lehnt, der k&#246;nnte wom&#246;glich fallen.<br /> Da auch die Onlinepr&#228;senzen besagter Medien an diesen Krankheiten leiden, kann so macher sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen, dass textsemantische Kriterien bei der Evaluation von Double Content noch keine Anwendung finden.</p>
<p>Vielleicht lehne ich mich jetzt ja meinerseits zu weit aus dem Fenster, aber ich w&#252;nsche mir f&#252;r die Zukunft ein weiteres Prosperieren unabh&#228;ngiger deutscher Nachrichten-Blogs, das den Begriff &#8220;Informationszeitalter&#8221; auch im Nachrichtenbereich mit Leben f&#252;llt.</p>
<p>Vielleicht krieg ich dann in solchen Situationen auch &#246;fter mal wieder ein Staunen auf Genchens Gesicht gezaubert! ;) Wenn das kein Ansporn ist&#8230;</p></p>
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		<title>Neue Studie samt Denkansto&#223;</title>
		<link>http://sehrhner.de/2009/05/neue-studie-samt-denkanstoss/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 15:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder eine neue Studie zum allgemeinen Werteverfall: &#8220;Jeder vierte Arbeitnehmer bef&#252;rwortet Korruption Erst das Gesch&#228;ft, dann die Moral: Jeder vierte Mitarbeiter europ&#228;ischer Unternehmen unterst&#252;tzt angesichts der Rezession korrupte Gesch&#228;ftspraktiken &#8211; das ist das besorgniserregende Ergebnis einer Befragung, an der rund 2200 Arbeitnehmer in 22 L&#228;ndern teilnahmen [...] Im europ&#228;ischen Schnitt sieht es nicht besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder eine neue Studie zum allgemeinen Werteverfall:</p>
<p><em>&#8220;Jeder vierte Arbeitnehmer bef&#252;rwortet Korruption</p>
<p>Erst das Gesch&#228;ft, dann die Moral: Jeder vierte Mitarbeiter europ&#228;ischer Unternehmen unterst&#252;tzt angesichts der Rezession korrupte Gesch&#228;ftspraktiken &#8211; das ist das besorgniserregende Ergebnis einer Befragung, an der rund 2200 Arbeitnehmer in 22 L&#228;ndern teilnahmen [...] <br />
Im europ&#228;ischen Schnitt sieht es nicht besser aus, offenbar macht die Krise Unternehmen korrupter [...]&#8220;</em></p>
<p>(<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL3dpcnRzY2hhZnQvMCwxNTE4LDYyNTc3OCwwMC5odG1sI3JlZj1yc3M=">spiegel.de</a>)</p>
<p>Vielleicht behaupten sich am Ende auch einfach nur diejenigen am Arbeitsmarkt, die ausreichend skrupellos sind. Ein anderer Zusammenhang offensichtlicher Natur ist n&#228;mlich:<br /> Wirtschaftskrise = steigende Arbeitslosigkeit.</p>
<p>M&#246;glicherweise liegt ja da der Hase im Pfeffer? ;)</p></p>
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		<item>
		<title>FSM (no, it&#8217;s not a disease)</title>
		<link>http://sehrhner.de/2009/05/fsm-no-its-not-a-disease/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 14:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spooked</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erschreckendes]]></category>
		<category><![CDATA[Imbissbude]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegendes Spaghetti Monster]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>

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		<description><![CDATA[So, jetzt ist es soweit. Ich habe dar&#252;ber schon eine ganze Zeitlang nachgedacht, jetzt aber, nachdem die UN tats&#228;chlich diese absurde Resolution gegen Blasphemie ratifiziert haben, musste ich etwas tun. Ich z&#228;hle mich nun zu den Verehrern des FSM (da: Church of the Flying Spaghetti Monster oder eben, was Wiki sagt). Call me a Pastafarian! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, jetzt ist es soweit.<br />
Ich habe dar&#252;ber schon eine ganze Zeitlang nachgedacht, jetzt aber, nachdem die UN tats&#228;chlich diese absurde <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2FwLm9oY2hyLm9yZy9kb2N1bWVudHMvRS9IUkMvcmVzb2x1dGlvbnMvQV9IUkNfUkVTXzdfMTkucGRm">Resolution gegen Blasphemie</a> ratifiziert haben, musste ich etwas tun.<br />
Ich z&#228;hle mich nun zu den Verehrern des FSM (da: <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52ZW5nYW56YS5vcmc=">Church of the Flying Spaghetti Monster</a> oder eben, was Wiki sagt). Call me a Pastafarian!<br />
<a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52ZW5nYW56YS5vcmc="><img src="http://www.venganza.org/images/fsmrof.png" /></a><br />
<span id="more-922"></span><br />
Eine meiner ersten Kulthandlungen wird wohl sein, endlich zu lernen, wie man Spaghetti richtig schreibt (ich glaube, ich mache es tats&#228;chlich meistens richtig, aber ich zweifle immer an mir &#8211; und das kann ja f&#252;r&#8217;n echten Piraten nix sein!).</p>
<p>Nat&#252;rlich, so eine Entscheidung m&#246;chte man ja nicht &#252;berst&#252;rzen, habe ich mich vorher informiert und umgesehen, und es stand auch ein &#220;bertreten zum Glauben an das  <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2VuLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9JbnZpc2libGVfUGlua19Vbmljb3Ju">Invisible Pink Unicorn</a>  (auch eine nette Abk&#252;rzung: IPU) zu Debatte, ich habe mir &#252;berlegt vielleicht meine eigene <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9SdXNzZWxsc19UZWVrYW5uZQ==">Russells Teekanne</a> zu erfinden, oder einfach der Sch&#246;pfer einer <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2VuLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Eb3VnbGFzX0FkYW1zI1NlbnRpZW50X3B1ZGRsZQ==">Pf&#252;tze mit Bewu&#223;tsein</a> zu werden (das, wer wei&#223;, mache ich vielleicht ja irgendwann sp&#228;ter noch, so eine &#8220;sentient puddle&#8221; &#252;bt irgendwie einen ganz gro&#223;en Reiz auf mich aus, leider hat <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iaW90YS5vcmcvcGVvcGxlL2RvdWdsYXNhZGFtcy9pbmRleC5odG1s">Douglas Adams</a> nicht erkl&#228;rt, ob und wie man die Pf&#252;tze dazu kriegt, ein Bewu&#223;tsein zu erlangen&#8230; Ach, ich kriege gar nicht genug von ihm, hier kommt das gleiche auch noch zum anh&#246;ren:<br />
<a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PWhEQ19OY2loaVY4">zum H&#246;ren</a>   und dieses Bild erst!).</p>
<p>Alles in allem, kam ich jedenfalls zu dem Schlu&#223;, dass f&#252;r jetzt und f&#252;r mich das Fliegende Spaghetti Monster das Monster der Wahl ist. Ich m&#246;chte ja nicht, dass jemand auf meinen religi&#246;sen Gef&#252;hlen rumtrampelt &#8211; und dazu brauche ich erst mal welche.</p>
<p><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52ZW5nYW56YS5vcmc="><img src="http://www.venganza.org/images/fsmbanner1.jpg" /></a></p>
<p>Als niegelnagelneuer FSM-Anbeter, wurde ich auch gleich nach meinem Beitritt zur CotFSM mit einer Sichtung gesegnet, nicht das FSM pers&#246;nlich (wie man auf <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52ZW5nYW56YS5vcmcv">www.venganza.org</a> verfolgen kann, au&#223;erdem gibt es da noch ganz andere tolle Graphiken sowie Diagramme zu den Piraten und der Klimaerw&#228;rmung), aber immerhin eines Denkmals, das ganz offensichtlich ihm zu Ehren errichtet wurde, durfte ich ansichtig werden:<br />
<a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mbGlja3IuY29tL3Bob3Rvcy8zNjIwMTgwNEBOMDcvMzQxNTE0NjA2Ni8=" title=\"GC2009-FSM von journey's photos bei Flickr\"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3399/3415146066_fa4bf2b3b7_s.jpg" width="75" height="75" alt="GC2009-FSM" /></a><br />
(Das muss ich noch bei der Church einreichen&#8230;)</p>
<p>So. Und ich denke, was ich sonst noch so sagen m&#246;chte, hat <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3JpY2hhcmRkYXdraW5zLm5ldC8=">Hr. Dawkins</a> (der es ja ansonsten gerne auch mal &#252;bertreibt) schon f&#252;r mich gemacht:<br />
<i>&#8220;The reason organized religion merits outright hostility is that, unlike belief in Russell&#8217;s teapot, religion is powerful, influential, tax-exempt and systematically passed on to children too young to defend themselves. Children are not compelled to spend their formative years memorizing loony books about teapots. Government-subsidized schools don&#8217;t exclude children whose parents prefer the wrong shape of teapot. Teapot-believers don&#8217;t stone teapot-unbelievers, teapot-apostates, teapot-heretics and teapot-blasphemers to death. Mothers don&#8217;t warn their sons off marrying teapot-shiksas whose parents believe in three teapots rather than one. People who put the milk in first don&#8217;t kneecap those who put the tea in first.&#8221;</i><br />
- Richard Dawkins. A Devil&#8217;s Chaplain. Houghton Mifflin.</p>
 <img src="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=922" width="1" height="1" style="display: none;" /><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save">Share/Save</a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Blogs und der liebe Erfolg</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 08:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Nebensächlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischennetzliches]]></category>
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		<category><![CDATA[Felix Salmon]]></category>
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		<category><![CDATA[warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren]]></category>
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		<category><![CDATA[Zehn Gründe]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend ich hier sitze, gen&#252;sslich meinen Kaffee schl&#252;rfe und einen frisch hereingeschneiten &#220;bersetzungsauftrag bewusst ignoriere, finde ich in einem meiner Feeds einen Artikel &#252;ber Deutschland und seine &#8220;Blogosph&#228;re&#8221;: Zehn Gr&#252;nde, warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren. (Quelle:sueddeutsche.de) Wer sich den Artikel zu Gem&#252;te f&#252;hrt, wird darin eine ganze Reihe an Gr&#252;nden finden, warum gerade wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend ich hier sitze, gen&#252;sslich meinen Kaffee schl&#252;rfe und einen frisch hereingeschneiten &#220;bersetzungsauftrag bewusst ignoriere, finde ich in einem meiner Feeds einen Artikel &#252;ber Deutschland und seine &#8220;Blogosph&#228;re&#8221;: <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3N6LW1hZ2F6aW4uc3VlZGRldXRzY2hlLmRlL3RleHRlL2FuemVpZ2VuLzI5MTc2" target=\"_blank\">Zehn Gr&#252;nde, warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren.</a></p>
<p>(<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3N6LW1hZ2F6aW4uc3VlZGRldXRzY2hlLmRlL3RleHRlL2FuemVpZ2VuLzI5MTc2" target=\"_blank\">sueddeutsche.de</a>)</p>
<p>Wer sich den Artikel zu Gem&#252;te f&#252;hrt, wird darin eine ganze Reihe an Gr&#252;nden finden, warum gerade wir Deutsche unserer mentalen Haltung wegen eigentlich v&#246;llig ungeeignet sind, effiziente Blogs zu betreiben bzw. sie als Leser in ad&#228;quater Weise zu w&#252;rdigen.</p>
<p><span id="more-865"></span></p>
<p>Zuerst habe ich den Artikel nur &#252;berflogen, manches recht interessant gefunden und nicht weiter dar&#252;ber nachgedacht. Auf dem Weg in den Westfl&#252;gel unseres 60m<sup>2</sup> Anwesens, um mir eine weitere Tasse Kaffee zu besorgen, ist mir dann gekommen, dass ich doch so einiges faul fand an dem Artikel.</p>
<p><strong>Einwand zu Punkt 1:</strong></p>
<p>&#8220;<em>Das Internet ist eine gro&#223;e Gleichheitsmaschine, was dazu f&#252;hrt, dass selbst junge und sogar anonyme Blogger ber&#252;hmt und wichtig werden k&#246;nnen. Respektierte Professoren und einflussreiche Experten dagegen werden in der Blogosph&#228;re oft ignoriert, weil sie nicht sagen, was sie wirklich denken, oder weil das, was sie sagen, einfach zu langweilig und vorhersehbar ist. Deutschland funktioniert genau andersherum: Hier ist man immer noch fixiert auf Status und Hierarchie.</em>&#8220;</p>
<p>Mir will nicht ganz einleuchten, was der Autor unter &#8220;<em>ber&#252;hmt und wichtig werden</em>&#8221; versteht und ob er mit dieser Formulierung gar impliziert, es sei des Pauschal-Bloggers vornehmliche Ambition, das zu Wege zu bringen. Ich m&#246;chte Herrn Salmon auch gar nicht widersprechen, wenn er meint, hierzulande sei man &#8220;<em>immer noch fixiert auf Status und Hierarchie</em>&#8220;. Aber auch Ber&#252;hmtheit ist ein &#8220;Status&#8221; der die Hierarchisierung einer betroffenen Gemeinschaft voraussetzt. Das nur als kleiner Denkansto&#223;.</p>
<p><strong>Einwand zu Punkt 2:</strong></p>
<p>&#8220;<em>In Deutschland z&#228;hlt Qualifikation mehr als alles andere. Die Leute verbringen Jahrzehnte damit, die verschiedensten Diplome und Zeugnisse und Zertifikate zu sammeln, und wenn sie dann alles beisammenhaben, sorgen sie daf&#252;r, dass die Welt das wei&#223;. Wenn man kein Papier hat, auf dem steht, dass man sich zu diesem oder jenem Thema &#228;u&#223;ern darf, dann darf man seine Meinung auch keinem anderen zumuten. Die Leser sind &#252;brigens nicht viel anders, auch sie wollen zuerst wissen, ob der Schreiber qualifiziert genug ist, bevor sie sich daf&#252;r interessieren, was der Schreiber denkt. In der Blogosph&#228;re dagegen ist es v&#246;llig egal, ob jemand ein zertifizierter Meinungstr&#228;ger ist – was z&#228;hlt, ist allein, ob die Meinungen stichhaltig, originell und klug sind.</em>&#8220;</p>
<p>Dieses Argument halte ich f&#252;r ausgemachten Bl&#246;dsinn. Auch in Deutschland gibt es bereits heute unz&#228;hlige &#8220;Laien&#8221;-Blogs, die sich einer gro&#223;en Beliebtheit erfreuen und durchaus nicht nur Banales zu bieten haben. Vorbehalten, wie sie der Autor hier beschreibt, bin ich dabei in den seltensten F&#228;llen begegnet. Im Gegenteil. Die Menge der Blogs, in denen rege diskutiert wird und die von Amateuren der betreffenden Fachgebiete bzw. Themenfelder mit Beitr&#228;gen versorgt werden, nimmt t&#228;glich zu. Was sich h&#246;chstens konstatieren l&#228;sst, ist, dass dem Bloggen an sich in Deutschland keine besondere Aufmerksamkeit von seiten der etablierten Medien entgegengebracht wird. Aber das sind lediglich Kinderkrankheiten eines jungen Mediums, wie sie sich auch in v&#246;llig anderen Bereichen finden lassen.&#8221;<em>In der Blogosph&#228;re dagegen ist es v&#246;llig egal, ob jemand ein zertifizierter Meinungstr&#228;ger ist – was z&#228;hlt, ist allein, ob die Meinungen stichhaltig, originell und klug sind.</em>&#8221; Und genau diese Blogosph&#228;re hat sich auch in Deutschland l&#228;ngst entwickelt.</p>
<p><strong>Einwand zu Punkt 5:</strong>  </p>
<p>&#8220;<em>Ein Blogger muss sich irren, wenigstens manchmal. Wenn er sich nie irrt, dann ist er nie interessant. In den meisten L&#228;ndern ist das eine der gro&#223;en Schwierigkeiten f&#252;r die Blogosph&#228;re: Die Menschen haben Angst davor, etwas zu schreiben, das sie dumm aussehen l&#228;sst. In Deutschland ist diese Angst besonders stark ausgepr&#228;gt, weil hier jedes &#246;ffentliche Wort genau gewogen wird. Wenn du &#252;ber etwas schreibst, womit du dich nicht auskennst, wirst du Angst haben, einen wichtigen Aspekt zu &#252;bersehen. Wenn du &#252;ber etwas schreibst, womit du dich gut auskennst, wirst du Angst haben, dass die Leute dich nicht mehr ernst nehmen, wenn du einen Fehler machst.</em>&#8220;</p>
<p>In diesem Abschnitt versteigt sich der liebe Autor in die fantastische Welt der V&#246;lkerpsychologie und dichtet den Deutschen im Vorbeigehen eine ausgepr&#228;gte Allodoxaphobie ans Revers. Naja. Besser ich verkneife mir einen weiteren Kommentar dazu.</p>
<p><strong>Einwand zu Punkt 6:</strong> </p>
<p>&#8220;<em>Die Deutschen sind methodisch und systematisch und umfassend in dem, was sie tun. Die Blogger lieben Schnellsch&#252;sse, sie machen Dinge ad hoc, es ist schwer, sie festzunageln.</em>&#8220;</p>
<p>Ich kann nur hoffen, dass Herr Salmon das jetzt als Scherz meint. Ich begegne t&#228;glich zahllosen Beispielen f&#252;r penibel recherchierte Beitr&#228;ge sowohl in deutschen wie auch angels&#228;chsischen Blogs und ein &#8220;Festnageln&#8221;, ist auch dann meist nicht m&#246;glich. Aber vielleicht meint er das ja w&#246;rtlich&#8230;</p>
<p><strong>Punkt 7, es darf gelacht werden:</strong></p>
<p>&#8220;<em>Blogger sind die nat&#252;rlichen Au&#223;enseiter, sie sind sogar stolz auf diesen Status und sehen sich gern als die Einzigen, die im Angesicht der Macht die Wahrheit sagen. In Deutschland kommt man nicht besonders weit, wenn man sich zum Au&#223;enseiter erkl&#228;rt, man gewinnt kein Ansehen – und Ansehen ist etwas, wonach fast alle Deutschen streben.</em>&#8220;</p>
<p>Wie gelangt der Mann nur zu diesen Einsichten? Geht es Bloggern allein um Ansehen? Sind alle Deutschen so? Es gibt ann&#228;hernd so viele Gr&#252;nde zu bloggen, wie es Blogger gibt und ein Vorurteil &#252;ber Deutsche zum Faktum zu verkehren, kann nach einer insgesamt mauen Argumentationsleistung, das Ruder auch nicht mehr herumrei&#223;en.</p>
<p><strong>Langeweile stellt sich ein: Punkt 8</strong></p>
<p>&#8220;<em>Die Deutschen werden nicht arbeiten, wenn sie kein Geld daf&#252;r bekommen, und Bloggen wirkt auf sie verd&#228;chtig wie Arbeit. In Amerika verdient man mit Bloggen nur indirekt Geld, durch Ruhm und Bekanntheit, die einem der Blog bringt. Da ein deutscher Blog kaum Ruhm oder Bekanntheit bringen wird, gibt es keinen wirklichen Grund zu bloggen.&#8221;</em> </p>
<p>Da sind sie wieder, die &#252;blichen Verd&#228;chtigen &#8220;Ruhmsucht und Geldgier&#8221;. Ja, je &#246;fter ich es h&#246;re, desto plausibler scheint mir das Argument: Wir Deutschen sind offensichtlich einfach zu ertragsorientiert, um wirklich altruistisch zu bloggen. <br />Oben hat Herr Salmon doch noch argumentiert, dass man hierzulande kaum Chancen h&#228;tte durch Bloggen &#8220;ber&#252;hmt und wichtig&#8221; zu werden, was ja irgendwie impliziert, dass wir das auch wollten. Jetzt hei&#223;t es pl&#246;tzlich, diese hehren Ziele w&#252;rden in Amerika verfolgt und uns ginge es vorrangig um den Mammon und erst in zweiter Instanz um den Ruhm. Was uns das alles auch sagen m&#246;chte, es ist nichts als konstruierter Unsinn.</p>
<p>Mir geht nach diesem &#8220;Schnellschuss&#8221; gerade die Puste aus und ich erspare euch und mir die Diskussion der ausgelassenen und verbleibenden Punkte. Einzig zum Untertitel: &#8220;<em><strong>Zehn Gr&#252;nde, warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren.</strong></em>&#8221; m&#246;chte ich noch ein Wort verlieren.</p>
<p>Ist es nicht vielleicht die Eigenschaft mancher Online-Redakteure ein Medium nach seinem wie auch immer gearteten Erfolg zu bewerten?</p>
<p>Und woran misst man einen solchen Erfolg? Etwa daran, ob dar&#252;ber gebloggt wird? ;)</p>
<hr />
<p>Hier findet ihr noch weitere erfrischende Kommentare zu dem Artikel:</p>
<p><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYWNoZGVua3NlaXRlbi5kZS8/cD0zOTI5" target=\"_blank\">nachdenkseiten.de</a></p>
<p><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cubmFtaWNzLmNvbS8yMDA5LzA1LzEwX2dydW5kZV93YXJ1bS5odG1s" target=\"_blank\">blog.namics.com</a></p>
<p><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52b3JzcGVpc2VucGxhdHRlLmRlL3NwZWlzZW4vMjAwOS8wNS9hdWYtYmVzb25kZXJlbi13dW5zY2gtenVyLXNlaXRlLTUtZGVzLWhldXRpZ2VuLXN6LW1hZ2F6aW5zLmh0bQ==" target=\"_blank\">vorspeisenplatte.de</a></p>
<p><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdGVmYW4tbmlnZ2VtZWllci5kZS9ibG9nL3NjaG9lbmVyLXN0ZXJiZW4tbWl0LWRlbS1zei1tYWdhemluLw==" target=\"_blank\">stefan-niggemeier.de</a></p>
<p><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL21lZWRpYS5kZS9uYy9kZXRhaWxzL2FydGljbGUvd296dS16ZWl0dW5nLWRhcy1zdGFya2Utc3otbWFnYXppbl8xMDAwMjAwODguaHRtbA==" target=\"_blank\">meedia.de</a></p></p>
 <img src="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=865" width="1" height="1" style="display: none;" /><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save">Share/Save</a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Zwangsl&#228;ufigkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 01:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Duell vor Sumatra]]></category>
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		<category><![CDATA[Patrick O'Brian]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwangsläufigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen, darunter auch solche, die ich zu meinem engeren Bekanntenkreis z&#228;hle, haben mit den Jahren deutlich an charakterlicher Kontur verloren. Es mag sein, dass der Schein hier tr&#252;gt, nichtsdestotrotz ist das der Eindruck, den ich von ihnen gewinne...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8220;Genaugenommen bringt sich die &#252;berw&#228;ltigende Mehrheit der Menschen lange vor ihrer Zeit selber um: Voller Leben als Kind, verblassen sie als Erwachsene, flackern in der Liebe noch einmal auf, sterben aber innerlich schon vor ihrem drei&#223;igsten Jahr und verschwinden in der Masse der armen Schatten, die gereizt und ruhelos &#252;ber das Angesicht der Erde kriechen.&#8221;</em></strong></p>
<p> (<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9QYXRyaWNrX08lMjdCcmlhbg==">Patrick O&#8217; Brian</a> <em>&#8220;Duell vor Sumatra&#8221;, Erstausgabe 1973</em>)</p>
<p>Diese Passage geht mir schon seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht, weil sie ein Ph&#228;nomen beleuchtet, das mir schmerzlich vertraut ist.</p>
<p><span id="more-768"></span></p>
<p>Viele Menschen, darunter auch solche, die ich zu meinem engeren Bekanntenkreis z&#228;hle, haben mit den Jahren deutlich an charakterlicher Kontur verloren. Es mag sein, dass der Schein hier tr&#252;gt, nichtsdestotrotz ist das der Eindruck, den ich von ihnen gewinne.</p>
<p>Einstmals k&#252;hne Ideen sind bei ihnen einem zunehmenden Pragmatismus gewichen, der sich h&#228;ufig in austauschbaren Allgemeinauffassungen verliert. Auch mir muss ich bedauerlicherweise diese Erm&#252;dung der Leidenschaften attestieren.</p>
<p>Einige der Betroffenen erlagen im Laufe der Jahre den Verf&#252;hrungen eines behaglichen Phlegmatismus, andere klammern sich bis heute krampfhaft an einen jugendlichen Entwurf ihrer selbst und erwecken so, zumindest beim wohlmeinenden Beobachter, oftmals den Eindruck, sie h&#228;tten sich den jugendlichen Tatendrang und Lebenshunger &#252;ber die Jahre erhalten. Dabei liegt dem meist nur ein ausgepr&#228;gter Konservativismus oder Narzissmus zugrunde.</p>
<p>In der Zwischenzeit bin ich soweit, dass ich mich zu den Letzteren z&#228;hlen w&#252;rde. Radikale Ideen vertrete ich in vielen F&#228;llen nur noch aus Gewohnheit und Selbstgef&#228;lligkeit, nicht, weil ich ihnen noch ein besonderes Ma&#223; an Strahlkraft beimessen w&#252;rde. Aber v&#246;llig losgelassen habe ich noch nicht. Es gibt n&#228;mlich kaum etwas, was mir mehr Angst macht als das Abdriften in ausgewaschene Ideologie- und Visionslosigkeit. Was dann bliebe, w&#228;ren lediglich Ideen; Fragmente eines Weltbildes, die nur zur situativen Probleml&#246;sung taugen. Dar&#252;ber hinaus aber erm&#246;glicht eine blo&#223;e Idee keine umfassenden Lebensentw&#252;rfe oder Zielvorstellungen, die durch ihren utopischen Charakter eine stetige Entwicklung fordern und dem Leben Wert und Dynamik verleihen.</p>
<p>Eine weitere Beobachtung scheint mit diesen Ausf&#252;hrungen auf den ersten Blick unvereinbar.</p>
<p>Je &#228;lter der Mensch wird, desto idiosynkratischer also eigenwilliger stellt sich seine Lebenswelt dar. Jede Erfahrung, die er macht, formt ihn und beraubt ihn gleichzeitig seiner Optionen, da nur jeweils eine der unz&#228;hligen, vorstellbaren Entwicklungen durch sie katalysiert wird. Und diese wiederum bedingt die Reaktion und den Wirkungsradius folgender Erfahrungen. Sie determiniert deren Einfluss also im Verein mit all den anderen Erfahrungen, die der Mensch bereits gesammelt hat.</p>
<p>Es scheint also, als k&#246;nnte man daraus den Schluss ziehen, dass der Mensch mit zunehmendem Alter an Charakter gewinnt. Diesen Prozess, wie allgemein &#252;blich, als Reifen zu bezeichnen, hat einiges f&#252;r sich. So wie einen K&#228;se Pilzsporen befallen, die ihn nach und nach zerfressen, w&#228;hrend er reift, sammeln sich im Menschen eine Unzahl an Erfahrungen an, die ihn schlussendlich aber bis zur Unkenntlichkeit verzerren, weil sie aus einer unendlichen Menge an M&#246;glichkeiten, die ein junges Leben birgt, im Laufe der Jahre eine stetig wachsende Zahl eliminieren.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund erschlie&#223;en sich auch philosophisch-religi&#246;se Ans&#228;tze, wie man sie u.a. in den Upanishaden und auch in manchen Lehren des Buddhismus findet. Eremitisches Leben und Enthaltung zur Konservierung des omnipotenten Ichs, das viele auch &#8211; und das meiner Meinung nach v&#246;llig zu Unrecht &#8211; als &#8220;Nichts&#8221; bezeichnen. Es ist vielmehr die hypothetische Summe aller M&#246;glichkeiten.</p>
<p><em>(Vielleicht w&#228;re es an dieser Stelle angebracht, darauf hinzuweisen, dass ich diese beiden Lehren v&#246;llig willk&#252;rlich herausgegriffen habe.)</em></p>
<p>Um auf den Punkt zu kommen (<em>Endlich, wird sich wahrscheinlich so mancher w&#252;nschen.</em>):</p>
<p>Diese Zwangsl&#228;ufigkeit, wenn sie denn nicht nur meinem fehlbaren Geist entspringen sollte, ist mehr als bedauerlich. Und ich bin guter Dinge (mit dem Rest meines jugendlichen Optimismus), dass sich das irgendwie noch bremsen, wenn nicht sogar aufhalten l&#228;sst. Ich hab&#8217; nur noch nicht die leiseste Ahnung wie.</p>
<p>Ich bin f&#252;r jede Anregung dankbar und m&#246;chte an dieser Stelle gleich auch noch vorausschicken, dass ich mit zunehmendem Alter auch nicht mehr so kritikf&#228;hig bin. Sollte ich also zu sehr gelangweilt haben, bitte ich um Nachsicht.</p>
<p>Beim n&#228;chsten Mal gibt es auch wieder leichtere, weniger egozentrische Kost. Versprochen! ;)</p></p>
 <img src="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=768" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Grillabend mit Freunden und Vorurteilen</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 18:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Samstagabend haben wir uns mit Grillen und ein wenig Konversation vertrieben. Im Laufe der Unterhaltung sind wir dann auf das Thema "Vorurteile" gekommen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Wochenende haben uns Freunde aus Berlin besucht. Er ein angehender Mediziner, sie Fremdsprachenkorrespondentin und geb&#252;rtige Engl&#228;nderin.</p>
<p>Den Samstagabend haben wir uns mit Grillen und ein wenig Konversation vertrieben. Im Laufe der Unterhaltung sind wir dann auf das Thema <strong>&#8220;Vorurteile&#8221;</strong> gekommen.</p>
<p>Ich wollte von ihr wissen, was der durchschnittliche Engl&#228;nder wohl so &#252;ber die Deutschen denke und habe versucht, mich innerlich gegen den zu erwartenden Vorwurf deutscher Humorlosigkeit zu wappnen. Obwohl ich schon wenig h&#228;tte vorbringen k&#246;nnen, allein dieses Vorurteil zu entkr&#228;ften (mit Mario Barth und Konsorten kann man uns wohl getrost zum Bodensatz des internationalen Humors erkl&#228;ren), sah ich mich &#8211; zu meiner ehrlichen Verbl&#252;ffung &#8211; mit einer nicht enden wollenden Aufz&#228;hlung vermeintlich deutscher Eigenheiten konfrontiert.</p>
<p><span id="more-691"></span></p>
<p><strong>Die Highlights:</strong></p>
<ul>
<li>Deutsche seien verschlossen und unflexibel im sozialen Umgang. (Nachvollziehbares Urteil in meinen Augen.)</li>
<li>Deutsche Frauen seien &#252;berm&#228;&#223;ig behaart. (Keine Ahnung, wie man darauf kommen kann. Aber das werden sich die Franzosen auch denken, denn hierzulande gilt dieses Vorurteil &#252;ber franz&#246;sische Frauen. Ich m&#246;chte mich da aber ausnehmen.)</li>
<li>Deutsche w&#252;rden sich selten waschen. (Da habe ich dann vehement Einspruch erheben m&#252;ssen!)</li>
<li>Deutsche seien obrigkeitsh&#246;rig, duckm&#228;userisch und bez&#252;glich umgesetzter Arbeitnehmerrechte r&#252;ckst&#228;ndig. (Nach einer kurzen Erl&#228;uterung ihrerseits musste ich ihr da ohne Einschr&#228;nkung zustimmen. Ich fand&#8217; ihre Beschreibungen der Arbeitswelt in England erstaunlich. Ich wusste nicht, wie menschenfreundlich es in Betrieben zugehen kann.)</li>
<li>Die Deutschen h&#228;tten nicht mal ein rudiment&#228;r ausgepr&#228;gtes Modeverst&#228;ndnis, kleideten sich absolut unansehnlich und legten keinen Wert auf ihr &#196;u&#223;eres. (Konnte ich zwar nicht ganz nachvollziehen, aber insgeheim fand ich dieses Urteil eher auszeichnend &#8211; im positiven Sinne.)</li>
<li>In Deutschland g&#228;be es auffallend viele Obdachlose. Weit mehr als man in England gewohnt sei zu sehen. (Zu den englischen Verh&#228;ltnissen kann ich nichts sagen, aber hierzulande wird wirklich erb&#228;rmlich wenig getan gegen Obdachlosigkeit und f&#252;r Obdachlose. Das stimmt.)</li>
<li>Und <em>last but not least</em> nat&#252;rlich: Deutsche seien absolut humorlos. (Tja, was soll man dazu sagen&#8230;)</li>
</ul>
<p>Was wir denn &#252;ber Engl&#228;nder so d&#228;chten, fragte sie dann berechtigterweise. Im ersten Moment war ich der &#220;berzeugung, mir w&#252;rde dazu nichts einfallen, au&#223;er vielleicht, dass die Engl&#228;nder im Gegensatz zu uns einen ganz und gar ausgezeichneten Humor besitzen. Aber kaum dass ich ansetzte, ihr zu erkl&#228;ren, wir w&#228;ren eigentlich ziemlich vorurteilsfrei, begannen die Klischees auch schon munter zu sprudeln:</p>
<ul>
<li>Engl&#228;nder seien grunds&#228;tzlich notorische Trinker und w&#252;rden diesem Laster besonders im Urlaub exzessiv fr&#246;nen. (Ich wei&#223;, gewagtes Urteil, schlie&#223;lich haben wir solche <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tYWxsZS1zY2hsYXVjaC1rb21iby5kZS8=" target=\"_blank\">Jungs</a>.)</li>
<li>Sie k&#246;nnten absolut nichts Genie&#223;bares zubereiten,</li>
<li>z&#228;hlten nicht gerade zu den h&#252;bschesten Menschen auf diesem Planeten,</li>
<li>h&#228;tten eine sensationsl&#252;sterne und ganz besonders niveaulose Boulevardpresse (Stimmt zwar mit Sicherheit, aber wir bekleckern uns da auch nicht gerade mit Ruhm.),</li>
<li>verf&#252;gten, wie gesagt, &#252;ber einen vorz&#252;glichen Humor,</li>
<li>bes&#228;&#223;en einen guten Geschmack in allen Stilfragen,</li>
<li>seien die Heimat der durchgeknalltesten Fu&#223;ballfans weltweit (vielleicht mit Ausnahme Italiens)</li>
<li>und h&#228;tten immer schlechtes Wetter.</li>
</ul>
<p>&#220;ber jeden dieser Punkte haben wir dann nat&#252;rlich ausf&#252;hrlich diskutiert.</p>
<p>Dieser Abend hat mir &#252;berraschenderweise einen Einblick in mein offensichtlich umfangreiches Vorurteilsrepertoire gew&#228;hrt. Stimmt mich etwas nachdenklich, auf was ich da so gesto&#223;en bin&#8230;</p>
<p>Zwei Wahrheiten bleiben aber meines Erachtens auch nach intensiver Introspektive unumst&#246;&#223;lich:</p>
<p><em>Italienische K&#252;che ist die beste der Welt und das beste Bier kommt immer noch aus Bayern!</em></p>
<p>Und zum Abschluss (als Belohnung f&#252;rs Durchhalten) ein Klassiker zum Thema &#8220;Fremdenfeindlichkeit&#8221; oder was passiert, wenn Vorurteile den Mantel der Harmlosigkeit abwerfen:</p>
<p><img src="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/flash-video-player/default_video_player.gif" /></p>
<p><em>Schwarzfahrer von Pepe Danquart</em> (Vielen Dank f&#252;r den Tipp, Gonzo!)</p></p>
 <img src="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=691" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Mensch vs. Maschine</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 22:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn der Mucken gemacht hat, konnten sogar Laien wie ich die meisten Probleme mit Schraubenzieher und Zange l&#246;sen. Was kaputt war, sah auch kaputt aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da am Wochenende eine Reise ansteht, war ich gezwungen unser geliebtes Gef&#228;hrt der Werkstatt zu &#252;berstellen. Ein Golf IV Turbodiesel. <small><em></p>
<p>(Tut zwar nichts zur Sache, aber ich finde, man sollte jede Gelegenheit nutzen, das Wort &#8220;Turbo&#8221; zu verwenden. Das haben sich die Jungs von WP wohl auch gedacht, als sie die Option ins Adminpanel integriert haben. &#8220;Turbo&#8221; is einfach bombig. Weckt gleich ein ganzes Array an positiven Assoziationen: &#8220;potent&#8221;, &#8220;bissig&#8221;, &#8220;sportlich&#8221;, &#8220;rassig&#8221;, &#8220;m&#228;nnlich&#8221; und vor allem &#8220;schnell &#8211; schneller &#8211; am schnellsten&#8221;.)</em></small></p>
<p>Zur&#252;ck zum Thema. Ich werd&#8217; mich heute auch kurz halten. Versprochen!</p>
<p>Eigentlich wollte ich mit dieser kleinen Geschichte nur meinem Unmut dar&#252;ber Ausdruck verleihen, dass Autos in der Zwischenzeit ein ernstzunehmendes &#196;rgernis geworden sind. Nicht nur f&#252;r die Natur und die zahllosen Unfallopfer, sondern auch und gerade im allt&#228;glichen Gebrauch f&#252;r ihre arglosen Benutzer.</p>
<p><span id="more-637"></span></p>
<p>Mein erstes Exemplar war ein Golf I (Baujahr &#8217;77 des letzten Jahrtausends). So einer hier:</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VwbG9hZC53aWtpbWVkaWEub3JnL3dpa2lwZWRpYS9jb21tb25zLzMvM2UvVndfZ29sZl8xX3Zfc3N0LmpwZw==" target=\"_blank\"><img alt="VW Golf I" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3e/Vw_golf_1_v_sst.jpg" title="Golf I" width="25%" height="25%" /></a><p class="wp-caption-text">VW Golf I</p></div>
<p>(<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9WV19Hb2xmI01vZGVsbGdlc2NoaWNodGU=" target=\"_blank\">wikipedia.org</a>)</p>
<p>Wenn der Mucken gemacht hat, konnten sogar Laien wie ich die meisten Probleme mit Schraubenzieher und Zange l&#246;sen. Was kaputt war, sah auch kaputt aus. Das eindrucksvollste Beispiel daf&#252;r, wie pflegeleicht dieser Golf war, ist, dass ich die durchgerostete Aufh&#228;ngung des K&#252;hlergrills durch das Spannen einiger Dr&#228;hte zwischen Grill und Kotfl&#252;gel kompensieren konnte. Sogar eine Lichtmaschinentransplantation ist mir einmal gelungen. Nicht ganz ohne Komplikationen, aber dennoch.</p>
<p> Nach drei Jahren, die er mir treu zur Seite gestanden hat, in guten wie in schlechten Zeiten (zu den schlechten z&#228;hlten aus seiner Sicht vermutlich die zahllosen Spr&#252;nge &#252;ber vereiste Schneerampen), habe ich ihn schweren Herzens an einen Hobbymechaniker vertickt. Zwanzig Jahre hatte er da schon auf dem Buckel und war trotzdem noch voll funktionst&#252;chtig. Allein der T&#220;V sah das anders. Zu deren Urteil hab&#8217; ich so meine eigene Theorie, die was mit Geld, Autoherstellern, UFOs und der amerikanischen Regierung zu tun hat.</p>
<p>Naja, wie dem auch sei, nach einer geb&#252;hrend langen Phase der Trauer hab&#8217; ich mir einen Golf II GT zugelegt (fabricatum anno domini 1989):</p>
<p><div class="wp-caption alignnone" style="width: 576px"><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2hhbHRrZS5kZS9taWNyb2Rpbm8vdXNyX2ltYWdlcy9wbGF0ZTIuanBn" target=\"_blank\"><img alt="Golf II" src="http://www.schaltke.de/microdino/usr_images/plate2.jpg" title="Golf II" width="50%" height="50%" /></a><p class="wp-caption-text">Golf II</p></div>
<p>(<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2hhbHRrZS5kZS9taWNyb2Rpbm8=" target\"_blank\">schaltke.de</a>)</p>
<p>Der war mir &#8211; ohne Frage &#8211; von allen der Liebste. Schon mit Katalysator und Servolenkung ausgestattet, besa&#223; er trotzdem alle Tugenden des Golf I, sah nur erheblich schicker aus und war eine echte Rakete. Den Rest k&#246;nnen wir bedenkenlos &#252;berspringen, weil der Wagen derma&#223;en gutm&#252;tig war, dass sich nichts Aufregendes erz&#228;hlen l&#228;sst.</p>
<p>Es folgten ein Golf III TDI (Baujahr ist mir dummerweise entfallen, Genchen kreuzigt mich sicher daf&#252;r), der einen selbst bei kleineren Reparaturen verzweifelt nach einem Fachmann schreien lie&#223;, und ein Ford Mondeo Kombi (Baujahr &#8220;schie&#223; mich tot&#8221;), bei dem, zumindest theoretisch, einiges an Reparaturen selbst von Amateuren h&#228;tte bewerkstelligt werden k&#246;nnen. In der Praxis aber scheiterte es meist daran, dass sich die Bauteile durch abiotische Apoptose allen Wiederherstellungsambitionen entzogen.</p>
<p>Vor einigen Jahren dann hat Gott uns mit einem Golf IV gesegnet. So einem:</p>
<div id="attachment_679" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3NlaHJobmVyLmRlL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDA5LzA0LzgwMHB4LXZ3X2dvbGZfaXZfZnJvbnRfMjAwODAyMjguanBn"><img src="http://sehrhner.de/wp-content/uploads/2009/04/800px-vw_golf_iv_front_20080228-150x150.jpg" alt="Golf IV" title="Golf IV" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-679" /></a><p class="wp-caption-text">Golf IV</p></div>
<p>(<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9WV19Hb2xmI01vZGVsbGdlc2NoaWNodGU=" target=\"_blank\">wikipedia.org</a>)</p>
<p>An sich ein traumhaftes Fortbewegungsmittelchen: Sitzheizung, EPS, Klimaanlage, Sechsganggetriebe, ABS, und unz&#228;hliger anderer Schnickschnack. Das Sahneh&#228;ubchen ist der Durchschnittsverbrauch. Nicht mehr als 6 Liter braucht er auf 100 Kilometern.</p>
<p>Nur kaputtgehen darf nichts.</p>
<p>Zu Weihnachten waren wir zu Besuch bei unserer Familie in Bayern, auto mobil versteht sich. Auf der Fahrt dorthin ist uns die Abblendlampe auf der Fahrerseite durchgebrannt. Lappalie eigentlich. Naiv wie ich manchmal bin, hab&#8217; ich nach unserer Ankunft einfach eine neue Lampe besorgt und mich mit dem Werkzeugkasten an die Arbeit gemacht. Das Ergebnis war nach drei frustrierenden Stunden: ein aufgerissener Finger, zwei abgebrochene Plastikteile (wozu die da waren, wei&#223; kein Mensch), eine halbausgebaute Batterie und erste Symptome einer Erk&#228;ltung. Aber kein funktionierendes Licht. Ich bin ums Verrecken nicht an diese vermaledeite Lampe herangekommen. Ich kann von mir nicht gerade behaupten, der geduldigste Mensch zu sein, aber in dieser Situation h&#228;tte selbst Gandhi die Fassung verloren. Der Mechaniker in einer Vertragswerkstatt hat mich dann aufgekl&#228;rt: &#8220;Des koost vagessn! Da brauchst sackkloane Finga, mit deine Klosch&#252;ssibratzen wead des nix.&#8221; Um die Motorhaube zu &#246;ffnen, hab ich mich auf der linken Armlehne der Fahrert&#252;r abgest&#252;tzt und bin dabei auf die Taste f&#252;r den Fensterheber gekommen. Ein kurzes Knirschen, dann sauste die Scheibe herunter und verschwand in den Tiefen der T&#252;r. &#8220;Jetz hats da an Fenstaheba zrissen&#8221;, meint der Mechaniker gleichg&#252;ltig. Da war ich dann schon jenseits von w&#252;tend. Aber ich bin ja nicht gewaltt&#228;tig, deshalb hab ich mich dann nur erkundigt, wieviel der Spa&#223; kosten wird. &#8220;250 Euro&#8221;, lautete die Antwort. Und da hat es dann doch ziemlich in den Fingern gejuckt.</p>
<p>Fenster hab ich dann einfach irgendwie fixiert und meine Freundin hat die Taste mit Klebeband abgedeckt, so dass man da nicht mehr rankommt. Besonders lustig, jetzt wo es langsam hei&#223; wird.</p>
<p>Zur&#252;ck in heimatlichen Gefilden hat sich jetzt sowohl das ABS als auch das EPS und noch irgendwas Leuchtendes verabschiedet. Nichts davon kann man selbst reparieren und nichts davon kostet weniger als 100 Euro.</p>
<p>Es g&#228;be noch eine Vielzahl weiterer Geschichten rund um Ladeluftk&#252;hler, Klimaanlage usw., aber ich erspare euch die Details.</p>
<p>Fakt ist, dass mich dieses Auto auf ganzer Linie geschlagen hat. Etwas, was keinem Auto &#228;lterer Generation gelungen w&#228;re.</p>
<p><strong>Hner vs. Golf IV 0:1</strong></p>
<p><em>Ich gratuliere!</em></p></p>
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		<title>iPost</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 16:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist der Tag gekommen. Man hat mich endlich soweit. Ich mach jetzt auch mit, sonst verliere ich den Anschluss an eine vielversprechende gesellschaftliche Bewegung. Jedes ann&#228;hernd technikbezogene Substantiv kriegt jetzt ein "i" verpasst...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der Tag gekommen. Man hat mich endlich soweit. Ich mach jetzt auch mit, sonst verliere ich den Anschluss an eine vielversprechende gesellschaftliche Bewegung. Jedes ann&#228;hernd technikbezogene Substantiv kriegt jetzt ein &#8220;i&#8221; verpasst.  <em>iPod</em>, <em>iBook</em>, <em>iMac</em>, <em>iPhone</em> geh&#246;ren noch zu den harmlosesten Bildungen. Aber heute hat mir doch glatt ein nagelneuer Kassenautomat an der Tankstelle das Wechselgeld herausgegeben, w&#228;hrend die Verk&#228;uferin mich gleichzeitig stolz davon in Kenntnis setzte, dass das ihr neuer <em>iCash</em>-Automat sei. &#8220;Is f&#252;r mehr Sicherheit&#8221;, f&#252;gt sie dann noch selbstgef&#228;llig hinzu, weil sie gemerkt hat, dass ich schwer beeindruckt bin. Und das keine drei Tage nachdem mir meine Bank ein Angebot &#252;ber einen <em>iKredit</em>(Das hat nicht mal im Entferntesten mit Technik zu tun, ihr Laien!!!) zukommen hat lassen.<span id="more-459"></span></p>
<p>Was anfangs vielleicht noch als einpr&#228;gsames und harmloses Markenkennzeichen daherkam, ist in der Zwischenzeit ein morphematisches Krebsgeschw&#252;r, das im wehrlosen Lexikon kr&#228;ftig metastasiert.</p>
<p>Dieser &#8220;i-&#8221;Zusatz ruft bei mir automatisch die Assoziation &#8220;ich/ego/I&#8221; und nicht &#8220;Information&#8221; oder &#8220;Internet&#8221; hervor, was man vielleicht ber&#252;cksichtigen sollte, wenn man einen Kassenautomaten so nennt, der das Enthaltene vor dem Zugriff fremder Benutzer sch&#252;tzen soll. Wankelm&#252;tige k&#246;nnten bei gleicher Assoziation durchaus auf dumme Gedanken gebracht werden.</p>
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