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	<title>sehrHner. &#187; Biologie</title>
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		<title>Die Entdeckung der Langsamkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 22:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DasGen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Alek Pogosyan]]></category>
		<category><![CDATA[Beta-Wellen]]></category>
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		<description><![CDATA[Elektrische Impulse k&#246;nnen Menschen in Zeitlupe versetzen Wissenschaftlern des London University College ist es k&#252;rzlich gelungen mit Hilfe elektrischer Wellen die Bewegungen freiwilliger Versuchsteilnehmer zu verlangsamen. In der Neurologie ist es heute nicht nur m&#246;glich die elektrische Aktivit&#228;t im Gehirn zu messen (EEG), sondern auch auf diese einzuwirken (Transkranielle Wechselstromstimulation, tACS). Das machten sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Elektrische Impulse k&#246;nnen Menschen in Zeitlupe versetzen</em></p>
<p> <span id="more-1603"></span></p>
<p>Wissenschaftlern des London University College ist es k&#252;rzlich gelungen mit Hilfe elektrischer Wellen die Bewegungen freiwilliger Versuchsteilnehmer zu verlangsamen.<br />
In der Neurologie ist es heute nicht nur m&#246;glich die elektrische Aktivit&#228;t im Gehirn zu messen (EEG), sondern auch auf diese einzuwirken (Transkranielle Wechselstromstimulation, tACS). Das machten sich die Forscher um Alek Pogosyan bei ihrem Versuch zunutze. Sie konzentrierten sich dabei auf Hirnwellen mit der Frequenz 20 Herz, die zu den sogenannten Beta-Wellen z&#228;hlen. Beta-Wellen k&#246;nnen zum einen im REM-Schlaf gemessen werden, dar&#252;ber hinaus treten sie auf, wenn tonische (unbewusste) Kontraktionen stattfinden. Die Tatsache, dass die Beta-Aktivit&#228;t im Gehirn kurz vor dem Ausf&#252;hren einer bewussten Bewegung stark abf&#228;llt, brachte die britischen Forscher auf ihren Versuchsansatz. Sie wollten feststellen, welche Folgen die Aufrechterhaltung der Beta-Aktivit&#228;t w&#228;hrend bewusster Bewegungen hat.</p>
<p>Dazu sollten Versuchsteilnehmer mit einem Joystick einen Punkt auf einem Bildschirm im Inneren eines sich bewegenden Kreises halten. F&#252;hrten die Freiwilligen den Versuch ohne Einwirken der Wissenschaftler durch, konnte – wie erwartet – kurz vor der Bewegungsreaktion ein Abfallen der Beta-Wellen gemessen werden. Als die Forscher jedoch das Nachlassen der Beta-Aktivit&#228;t mit Hilfe von Elektroden am Kopf der Versuchspersonen verhinderten, passierte das Erstaunliche: Zwar konnten die Versuchspersonen weiterhin genauso schnell motorisch reagieren, doch waren ihre Bewegungen stark verlangsamt. Den Wissenschaftlern war es gegl&#252;ckt, die Studienteilnehmer durch Beta-Wellen in Zeitlupe zu versetzen. Dieser Effekt trat jedoch nur dann ein, wenn es sich um bewusste Bewegungen handelte; unbewusste, reflexartige Bewegungen hingegen konnten auf diese Weise nicht beeinflusst werden.</p>
<p>Mit dieser Studie gelang es erstmals, einen Zusammenhang zwischen oszillierender Hirnaktivit&#228;t und motorischen Reaktionen nachzuweisen. In der medizinischen Forschung k&#246;nnten die Ergebnisse bei der Entwicklung von Behandlungsformen f&#252;r die Parkinsonkrankheit helfen. Die erh&#246;hte Beta-Aktivit&#228;t, die bei Parkinsonkranken auftritt, k&#246;nnte m&#246;glicherweise die Ursache f&#252;r die verlangsamten Bewegungen der Betroffenen sein.</p></p>
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		<title>Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 22:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DasGen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Charan Ranganath]]></category>
		<category><![CDATA[Deborah Hannula]]></category>
		<category><![CDATA[Hippokampus]]></category>
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		<description><![CDATA[Von den Augen ablesen, was jemand wei&#223;. Was klingt, als w&#228;re es aus einem Science-Fiction Roman entlehnt, ist amerikanischen Forschern nun gelungen. Versucht man, sich bewusst an etwas Vergangenes zu erinnern, ist bei diesem Prozess der Hippokampus von entscheidender Bedeutung. Welche Rolle dieser Hirnregion dabei aber genau zugeschrieben werden kann, wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von den Augen ablesen, was jemand wei&#223;. Was klingt, als w&#228;re es aus einem Science-Fiction Roman entlehnt, ist amerikanischen Forschern nun gelungen.</em></p>
<p> <span id="more-1600"></span></p>
<p>Versucht man, sich bewusst an etwas Vergangenes zu erinnern, ist bei diesem Prozess der Hippokampus von entscheidender Bedeutung. Welche Rolle dieser Hirnregion dabei aber genau zugeschrieben werden kann, wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert. Eine Theorie besagt, dass selbst wenn ein Mensch sich nicht bewusst an etwas erinnern kann, der Hippokampus nichtsdestotrotz die richtige Information weitergibt.</p>
<p>Um dieser Theorie genauer auf den Grund zu gehen, f&#252;hrten die beiden Doktorinnen Deborah Hannula und Charan Ranganath an der Universit&#228;t von Kalifornien eine Studie durch. Sie zeigten Versuchspersonen verschiedene Szenen, jeweils zeitgleich mit dem Bild eines Gesichtes. Die Studienteilnehmer sollten sich diese Paare aus einer Szene und einem Gesicht einpr&#228;gen. Zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt wurden den Teilnehmer die Szenen erneut gezeigt und sie sollten jeweils aus drei Gesichtern das Gesicht ausw&#228;hlen, das zuvor mit der Szene assoziiert war. W&#228;hrend die Versuchspersonen sich bem&#252;hten, sich das richtige Gesicht in Erinnerung zu rufen, wurde ihre Hirnaktivit&#228;t mittels Magnetresonanztomografie (MRT) &#252;berwacht. Dar&#252;ber hinaus wurde auch die Bewegung ihrer Augen w&#228;hrend des Erinnerungsprozesses aufgezeichnet.</p>
<p>Von der Augenbewegung der Studienteilnehmer konnten die Wissenschaftler nun geradezu ablesen, welches das richtige Gesicht war. Denn der Blick der Teilnehmer richtete sich meist l&#228;nger auf das gesuchte Bild als auf die beiden anderen. Noch erstaunlicher waren die Ergebnisse der MRT: Die Hippokampus-Aktivit&#228;t spiegelte die Tendenz der Teilnehmer wider, das vorher mit der Szene verbundene Gesicht anzusehen. Selbst wenn sie nicht im Stande waren, das richtige Gesicht zu identifizieren, h&#228;tte man es doch anhand ihrer Hippokampus-Aktivit&#228;t ausmachen k&#246;nnen. Die Wissenschaftler konnten den Teilnehmern die richtige Antwort also sprichw&#246;rtlich von den Augen ablesen.</p>
<p>Dass sich manche Teilnehmer – obwohl die Erinnerung an das richtige Gesicht offensichtlich vorlag &#8211;  f&#252;r ein falsches Bild entschieden, erkl&#228;ren m&#246;glicherweise die weiteren Ergebnisse der Studie: Die Aktivit&#228;t des pr&#228;frontalen Cortex &#8211; einer Hirnregion, die bei der Entscheidungsfindung eine bedeutende Rolle spielt – spiegelte wider, ob sich die Teilnehmer richtig oder falsch entschieden hatten. Zudem hatte die Kommunikation zwischen dem Hippokamus und dem pr&#228;frontalen Cortex zugenommen, wenn sich die Teilnehmer f&#252;r das richtige Gesicht entschieden hatten. Nicht aber wenn die Teilnehmer mit ihrer Entscheidung daneben lagen.</p>
<p>Erinnerungen scheinen demnach auch dann unbewusst vorzuliegen, wenn wir selbst nicht mehr bewusst auf sie zugreifen k&#246;nnen. M&#246;glicherweise liegt eine falsche Erinnerung „nur“ daran, dass die Kommunikation zwischen den betreffenden Hirnregionen nicht ungest&#246;rt abl&#228;uft.</p></p>
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		<title>Kluge Kr&#228;hen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 12:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DasGen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aesop]]></category>
		<category><![CDATA[Cambridge University]]></category>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Werkzeuggebrauch bei Tieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon der griechische Dichter &#196;sop spielte in seiner Fabel „Die Kr&#228;he und der Wasserkrug“ auf die Intelligenz der Rabenv&#246;gel an. Jetzt konnten britische Forscher nachweisen, dass Kr&#228;hen den Wasserpegel eines Gef&#228;&#223;es durch das Hineinwerfen von Steinen tats&#228;chlich erh&#246;hen, um an Futter zu gelangen. In vier Experimenten untersuchten Wissenschaftler um Christopher Bird der Cambridge Universit&#228;t den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Schon der griechische Dichter &#196;sop spielte in seiner Fabel „Die Kr&#228;he und der Wasserkrug“ auf die Intelligenz der Rabenv&#246;gel an. Jetzt konnten britische Forscher nachweisen, dass Kr&#228;hen den Wasserpegel eines Gef&#228;&#223;es durch das Hineinwerfen von Steinen tats&#228;chlich erh&#246;hen, um an Futter zu gelangen.<br />
In vier Experimenten untersuchten Wissenschaftler um Christopher Bird der Cambridge Universit&#228;t den Einfallsreichtum der Tiere.</em></p>
<p><span id="more-1535"></span></p>
<p><strong>Schnelle L&#246;sung f&#252;r ein gar nicht so einfaches Problem</strong></p>
<p>Zun&#228;chst setzten die Wissenschaftler den vier Saatkr&#228;hen Gef&#228;&#223;e vor, die unterschiedlich hoch mit Wasser gef&#252;llt waren. Immer befand sich auf der Wasseroberfl&#228;che ein Wurm, den die Rabenv&#246;gel nicht ohne weiteres erreichen konnten. Als den Tieren zus&#228;tzlich Steine zur Verf&#252;gung gestellt wurden, begannen sie, diese ins Wasser zu werfen, um den Wasserspiegel zu erh&#246;hen, bis sie den Wurm erreichen konnten.</p>
<p><i>(Um den Artikel inklusive integrierter Medien betrachten zu können, besuch uns bitte auf <a href="http://sehrhner.de">sehrHner.de</a>)</i></p>
<p><strong>Nicht blo&#223; wahlloses Ausprobieren</strong></p>
<p>Die Kr&#228;hen warfen jedoch nicht wahllos Steine in das Gef&#228;&#223;, sondern f&#252;gten exakt die Anzahl Steine hinzu, die n&#246;tig war, um den Leckerbissen in Reichweite zu bringen. Sie versuchten also gar nicht erst, nach jedem Stein den Wurm zu erreichen, sondern meist erst dann, wenn er weit genug nach oben gelangt war.</p>
<p><i>(Um den Artikel inklusive integrierter Medien betrachten zu können, besuch uns bitte auf <a href="http://sehrhner.de">sehrHner.de</a>)</i></p>
<p><strong>Kein Problem mit physikalischen Grundregeln</strong></p>
<p>Auch den n&#228;chsten Versuch meisterten die Tiere mit bemerkenswerter Voraussicht. Die Wissenschaftler stellten den Kr&#228;hen nun Steine verschiedener Gr&#246;&#223;e zur Verf&#252;gung. Bei fast allen Experimenten entschieden sich die Kr&#228;hen f&#252;r die gr&#246;&#223;ten Steine. Offensichtlich war ihnen klar, dass diese mehr Wasser verdr&#228;ngten und sie so schneller ans Ziel gelangten.</p>
<p><i>(Um den Artikel inklusive integrierter Medien betrachten zu können, besuch uns bitte auf <a href="http://sehrhner.de">sehrHner.de</a>)</i></p>
<p><strong>Saatkr&#228;hen lassen sich nicht hinters Licht f&#252;hren</strong></p>
<p>Im dritten Versuch wollten die Forscher schlie&#223;lich ergr&#252;nden, ob die Kr&#228;hen bei einem Gef&#228;&#223;, das mit S&#228;gemehl gef&#252;llt war, die gleiche Strategie anwenden w&#252;rden. Doch auch hier lie&#223;en sich die Tiere nicht hinters Licht f&#252;hren. Sie versuchten erst gar nicht, mit Steinen das S&#228;gemehl zu verdr&#228;ngen, sondern hielten sich an die fl&#252;ssigkeitsgef&#252;llten Beh&#228;lter.</p>
<p><i>(Um den Artikel inklusive integrierter Medien betrachten zu können, besuch uns bitte auf <a href="http://sehrhner.de">sehrHner.de</a>)</i></p>
<p><strong>Konkurrenz f&#252;r Menschenaffen?</strong></p>
<p>Bislang ist ein derartiger Gebrauch von Werkzeug im Tierreich nur bei Orang-Utans bekannt. Und obwohl Saatkr&#228;hen offensichtlich dazu im Stande sind, wurde ein gleiches Vorgehen in freier Wildbahn noch nicht beobachtet.</p>
<p><strong>Nur wenn es unbedingt sein muss&#8230;</strong></p>
<p>Die britischen Forscher erkl&#228;ren es sich damit, dass in der Natur genug Nahrung frei zur Verf&#252;gung steht. Die Tiere verwenden keine Werkzeuge, weil es nicht n&#246;tig ist, nicht weil sie es nicht k&#246;nnten.</p></p>
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		<title>Genetik: Kann transgener Fisch die &#220;berfischung der Meere stoppen?</title>
		<link>http://sehrhner.de/2009/09/genetik-kann-transgener-fisch-die-ueberfischung-der-meere-stoppen/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 12:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DasGen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Fredrik Sundström]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[transgen]]></category>
		<category><![CDATA[transgene Fische]]></category>
		<category><![CDATA[Zebrafische]]></category>

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		<description><![CDATA[J&#228;hrlich werden weit &#252;ber 100 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfr&#252;chte konsumiert. Um die Pl&#252;nderung der Meere aufzuhalten, forschen Wissenschaftler weltweit an schnell wachsendem, transgenem Fisch. Doch die genetisch manipulierten Tiere werfen neue Probleme auf Das Ziel klingt verf&#252;hrerisch: Fisch so zu manipulieren, dass er nicht nur schneller w&#228;chst als herk&#246;mmliche Arten, sondern zudem gegen Krankheitserreger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>J&#228;hrlich werden weit &#252;ber 100 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfr&#252;chte konsumiert. Um die Pl&#252;nderung der Meere aufzuhalten, forschen Wissenschaftler weltweit an schnell wachsendem, transgenem Fisch. Doch die genetisch manipulierten Tiere werfen neue Probleme auf</em></p>
<p><span id="more-1530"></span></p>
<p>Das Ziel klingt verf&#252;hrerisch: Fisch so zu manipulieren, dass er nicht nur schneller w&#228;chst als herk&#246;mmliche Arten, sondern zudem gegen Krankheitserreger resistent und dar&#252;ber hinaus noch unempfindlich gegen&#252;ber K&#228;lte ist. Die M&#246;glichkeiten der Gentechnik lassen heutzutage diese noch vor nicht allzu langer Zeit utopischen W&#252;nsche Wirklichkeit werden. Dabei geht man mittlerweile soweit, nicht nur die Gene der jeweiligen Art zu ver&#228;ndern, sondern in die Tiere oder Pflanzen artfremde – bisweilen auch menschliche &#8211; Gene einzuf&#252;hren. Wird ein Organismus mit Genen einer anderen Art ausgestattet, bezeichnet man ihn als transgen.</p>
<p><strong>Transgener Fisch zur Rettung der Wildbest&#228;nde?</strong></p>
<p>Wissenschaftler rund um den Globus arbeiten daran transgene Fische zu erzeugen, die der steigenden Nachfrage der Verbraucher gerecht werden k&#246;nnen. Neben Forellen und Karpfen liegt das Interesse der Forscher vor allem bei atlantischem Lachs.<br />
Im Jahr 2005 wurden weltweit &#252;ber 93 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfr&#252;chte gefangen, zudem knapp 50 Millionen Tonnen in Aquakulturen erzeugt (Quelle: <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=ZnRwOi8vZnRwLmZhby5vcmcvZmkvc3RhdC9zdW1tYXJ5L3N1bW1fMDUvYS0wYS5wZGY=" target=\"_blank\">Food and Agriculture Organization</a>). Eine schnelle und problemfreie Zucht transgener Tiere soll nun die &#220;berfischung der Meere verlangsamen, wenn nicht gar stoppen.</p>
<p><strong>Gentechnik im Aquarium</strong></p>
<p>&#214;ffentlich vermarktet wurden bisher lediglich transgene Zebrafische. Die von der Universit&#228;t Singapur entwickelten fluoreszierenden Tiere sind in Taiwan seit Mitte 2003 erh&#228;ltlich. In den USA k&#246;nnen sich Aquaristen seit 2004 an sogenanntem „GloFish“ erfreuen; Ebenfalls Zebrafische, die dank eines Gens der Seeanemone bei Lichteinfall leuchten.</p>
<p><strong>Transgener Fisch: Eine Bedrohung nat&#252;rlicher Fischbest&#228;nde?</strong></p>
<p>Nun wird auch die kommerzielle Zucht transgener Fische f&#252;r den weltweiten Konsum nicht mehr lange auf sich warten lassen. Um die m&#246;glichen Risiken einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen, forschten Wissenschaftler der Universit&#228;t G&#246;teborg im Auftrag der EU an den transgenen Tieren. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf den Auswirkungen, die die ungewollte Freisetzung der transgenen Fische auf die nat&#252;rlichen Fischbest&#228;nde haben kann. Die Ergebnisse der Studie sind alarmierend: Es sollte davon ausgegangen werden, dass transgener Fisch – wird er einmal in die Umwelt entlassen – die vorhandenen, nicht genetisch manipulierten Fische verdr&#228;ngt. Diese Folge w&#228;re nur allzu logisch, schlie&#223;lich wurde der transgene Fisch ja gerade dazu gez&#252;chtet, widerstandsf&#228;higer zu sein als die nat&#252;rlichen Artgenossen.</p>
<p><strong>Neue Eigenschaften mit unerw&#252;nschtem Nebeneffekt</strong></p>
<p>Die artfremden Gene, mit denen transgene Fische ausgestattet sind, helfen ihnen bspw. k&#228;ltere Temperaturen zu tolerieren. K&#228;lteeinbr&#252;che, die herk&#246;mmliche Fischbest&#228;nde bedrohen, sind f&#252;r die gentechnisch ver&#228;nderten Tiere kaum ein Problem. Das schnellere Wachstum der transgenen Fische verschafft ihnen zudem Vorteile im Konkurrenzkampf um Nahrung und Lebensraum. Und schlie&#223;lich sind nat&#252;rlich vorkommende Fische durch Krankheiten und Gifte bedroht, die den manipulierten Fischen dank ihrer zus&#228;tzlichen Gene h&#228;ufig nichts anhaben k&#246;nnen. F&#252;r die Verbraucher kommt durch eben diese Ver&#228;nderung noch ein weiteres Problem hinzu: Da der transgene Fisch gegen manche Gifte resistent ist, k&#246;nnen sich diese im Organismus unbehelligt ansammeln. Der Konsument nimmt am Ende diese Pestizide beim Verzehr des Fisches auf.</p>
<p><strong>Trasgenen Fisch mit Vorsicht genie&#223;en</strong></p>
<p>Auch wenn transgen erzeugter Fisch die Hoffnung birgt, die nat&#252;rlichen Fischbest&#228;nde vor &#252;berm&#228;&#223;iger Befischung zu sch&#252;tzen, sollte diese moderne Form der Zucht mit Vorsicht betrieben werden. Die Wissenschaftler um Fredrik Sundstr&#246;m der Universit&#228;t G&#246;teborg raten deshalb dazu, transgenen Fisch ausschlie&#223;lich in streng kontrollierten Aquakulturen im Landesinneren zu z&#252;chten.</p></p>
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		<item>
		<title>Epigenetik</title>
		<link>http://sehrhner.de/2009/07/epigenetik/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 17:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DasGen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[DNA]]></category>
		<category><![CDATA[Epigenetik]]></category>
		<category><![CDATA[epigenetische Marker]]></category>
		<category><![CDATA[Epigenom]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[Genom]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Proteine]]></category>
		<category><![CDATA[RNA-Interferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Da zur Zeit die Epigenetik ein ganz hei&#223;es Thema zu sein scheint, hier ein paar Fakten zu diesem Fachgebiet, damit man auch als Laie verstehen kann, worum es dabei geht. 10 Fakten zur Epigenetik 1) Was ist Epigenetik? Lange Zeit dachte man, die Genetik, deren Forschungsschwerpunkt die DNA darstellt, k&#246;nne alle Fragen nach den Abl&#228;ufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Da zur Zeit die Epigenetik ein ganz hei&#223;es Thema zu sein scheint, hier ein paar Fakten zu diesem Fachgebiet, damit man auch als Laie verstehen kann, worum es dabei geht.</em>
<p><strong>10 Fakten zur Epigenetik</strong></p>
<p><strong>1) Was ist Epigenetik?</strong><br />
Lange Zeit dachte man, die Genetik, deren Forschungsschwerpunkt die DNA darstellt, k&#246;nne alle Fragen nach den Abl&#228;ufen der Vererbung beantworten. Mittlerweile konnte mehrfach nachgewiesen werden, dass nicht allein die Ausstattung mit Genen &#252;ber Aussehen, m&#246;gliche Krankheiten und anderes bestimmt. Die Epigenetik verspricht Licht in so manches Vererbungsr&#228;tsel zu bringen. Die noch relativ junge Forschungsrichtung untersucht Mechanismen, die die Genregulation und Genexpression steuern. Also diejenigen Vorg&#228;nge, die dar&#252;ber entscheiden, welche Gene tats&#228;chlich aktiv sind bzw. ungenutzt bleiben.</p>
<p><span id="more-1523"></span></p>
<p><strong>2) Seit wann gibt es die Epigenetik?</strong><br />
Die Epigenetik ist ein verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig junges Untersuchungsgebiet. Der britische Biologe Conrad Hal Waddington (1905-1975) gilt heute als Begr&#252;nder dieser Forschungsrichtung. Er definierte 1942 erstmals den Begriff „Epigenetik“. </p>
<p><strong>3) Welche Mechanismen liegen der Epigenetik zugrunde?</strong><br />
Es gibt verschiedene Wege auf denen epigenetische Faktoren die Umsetzung der Gene regulieren. Zum einen sorgen Methylgruppen daf&#252;r, dass bestimmte Abschnitte der DNA besser, schlechter oder gar nicht zug&#228;nglich sind. Zum anderen k&#246;nnen bestimmte Eiwei&#223;e, sogenannte Histonproteine, um die die DNA gewickelt ist, ver&#228;ndert werden. Beide Vorg&#228;nge sorgen daf&#252;r, dass die betroffenen Gene h&#228;ufiger, seltener oder gar nicht umgesetzt werden. Die sogenannte RNA-Interferenz setzt an einem sp&#228;teren Zeitpunkt der Genregulation an. Durch diesen Mechanismus werden bereits entstandene Proteinvorlagen (Boten-RNA) abgefangen und das Entstehen der entsprechenden Eiwei&#223;e wird verhindert. </p>
<p><strong>4) Welche Bedeutung kommt epigenetischen Faktoren zu?</strong><br />
Das Epigenom, also die Summe der epigenetischen Faktoren, ist nicht nur in der Entwicklung eines Lebewesens von entscheidender Bedeutung, sondern reguliert nach heutigem Forschungsstand auch im Laufe des Lebens viele relevante Vorg&#228;nge.</p>
<p><strong>5) Kann sich das Epigenom im Laufe des Lebens ver&#228;ndern?</strong><br />
Die Faktoren, die das Epigenom eines Lebewesens ausmachen, sind keineswegs starre Gebilde. Heute wei&#223; man, dass bspw. Methylierungen einem st&#228;ndigen Wandel unterzogen sein k&#246;nnen. Sie k&#246;nnen bedingt durch Umwelteinfl&#252;sse neu entstehen oder an anderer Stelle wieder abgebaut werden. Neben der Ern&#228;hrung scheinen u.a. auch psychische Faktoren Ver&#228;nderungen im Epigenom ausl&#246;sen zu k&#246;nnen. </p>
<p><strong>6) K&#246;nnen epigenetische Marker vererbt werden?</strong><br />
Im Jahr 1999 konnte die Biologin Emma Whitelaw nachweisen, dass das Epigenom vererbt wird. Dies ist insofern wenig verwunderlich, als die DNA in Form von Chromosomen vererbt wird. Methylgruppen und Histonproteine sind Bestandteil der Chromosomen und werden somit an die Nachkommen weitergegeben. Inzwischen ist zudem bekannt, dass die Vererbung der epigenetischen Marker nicht bei den direkten Nachkommen halt macht, sondern sich &#252;ber mehrere Generationen fortsetzen kann.</p>
<p><strong>7) Haben epigenetische Faktoren Einfluss auf die Entstehung von Krebs?</strong><br />
Die Entstehung von Krebs kann eine bis heute nicht abschlie&#223;end &#252;berblickte Vielzahl von Ursachen haben. Studien konnten belegen, dass es h&#228;ufig dann zu Krebs kommt, wenn die regul&#228;re Teilung der Zellen gest&#246;rt ist. In einem gesunden Organismus sorgen bestimmte Gene f&#252;r die Kontrolle der Zellteilung. Methylierungen an diesen Genen k&#246;nnen diese inaktivieren und zu unkontrollierten Zellwucherungen – Krebs – f&#252;hren. Andersherum k&#246;nnen Zellen, die die Entstehung von Krebszellen verhindern, durch Methylgruppen blockiert sein. Das in Gr&#252;nem Tee enthaltene Epigallocatechin-3-gallat (EGCG) bspw. scheint daf&#252;r zu sorgen, dass eben diese Zellen wieder aktiviert werden.</p>
<p><strong>8) Welche Bedeutung hat die Epigenetik f&#252;r heute weit verbreitete Krankheiten?</strong><br />
Die Erkenntnis, dass epigenetische Faktoren auf weitere Generationen vererbt werden k&#246;nnen, f&#252;hrte zwangsl&#228;ufig zur Vermutung, dass die Ursache mancher Krankheit im Epigenom zu suchen ist. Trotz komplexer Vererbungsmuster konnte bspw. in vielen F&#228;llen ein Zusammenhang zwischen schlechten Ern&#228;hrungsbedingungen der Eltern und einem Auftreten von Diabetes in der Folgegeneration festgestellt werden. Bei M&#228;usen zeigte sich, dass eine Unterern&#228;hrung der Elterngeneration sich &#252;ber Generationen in Form von diabetischen Erkrankungen &#228;u&#223;ern kann.</p>
<p><strong>9) Wie kann man das Epigenom untersuchen?</strong><br />
Die Wissenschaft ist heute mit verschiedenen Methoden ausger&#252;stet, die die Untersuchung epigenetischer Komponenten erm&#246;glichen. Dabei ist weniger die DNA selbst im Blickpunkt der Forschung, als vielmehr die aus der DNA entstandenen Eiwei&#223;e. Durch molekulare Verfahren werden alle diese Genprodukte in einer Zelle sichtbar gemacht. Vergleicht man nun die Genprodukte von Eltern und Nachkommen, k&#246;nnen epigenetische Ver&#228;nderungen sichtbar gemacht werden.</p>
<p><strong>10) Ist der epigenetische Code bereits entschl&#252;sselt?</strong><br />
Obwohl man heute bereits vieles &#252;ber das Epigenom wei&#223;, steckt die Epigenetik noch in den Kinderschuhen. Die Entschl&#252;sselung der epigenetischen Faktoren stellt die Wissenschaft vor keine leichte Aufgabe. Die unz&#228;hligen beteiligten Komponenten zu einem verst&#228;ndlichen Bild zusammenzusetzen, wird weitere Jahre der Forschung beanspruchen und mag sich m&#246;glicherweise noch komplizierter darstellen als die Entschl&#252;sselung des genetischen Codes.</p></p>
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		<title>Wir werden alle sterben!</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 11:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DasGen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Panikmache]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es soweit – die Schweinegrippe ist da und darf man den Medienberichten glauben, wird dieses Virus der Menschheit endg&#252;ltig den Garaus machen! Was die Vogelgrippe nicht geschafft hat, soll nun die Schweinegrippe richten. Immerhin hat sie es bei der WHO schon mal eine Stufe h&#246;her geschafft: W&#228;hrend die Vogelgrippe seit Jahren auf  Alarmstufe 3 rumgammelt, hat es die Schweineinfluenza in nur wenigen Tagen immerhin auf Stufe 4 geschafft!<span id="more-682"></span></p>
<p>W&#228;hrend die Welt im Chaos der Finanzkrise versinkt, Millionen Menschen hungern, an Aids, dem Denguefieber, Ebola oder Malaria sterben, scheint die einzige Bedrohung f&#252;r die Menschheit von einem von tausenden Influenzaviren auszugehen.</p>
<p>Nur um eins mal kurz klarzustellen: Mir ist durchaus bewusst, dass Viren im Allgemeinen und Influenzaviren im Besonderen nichts Harmloses sind. Und dass ein neues Virus, f&#252;r das noch kein Impfstoff existiert, nicht gerade ein Sechser im Lotto ist, ist mir auch klar. Nur k&#246;nnte ich rasend werden, wenn ich miterleben muss, wie sich die weltweite Medienwelt auf dieses Thema st&#252;rzt. Und in biologischer Hinsicht weniger bewanderte Menschen vermutlich schon damit beginnen Lebensmittelvorr&#228;te zu horten, um ihr Haus in den kommenden 20 Jahren nicht mehr zu verlassen.</p>
<p>Diese Panikmache hat dazu gef&#252;hrt, dass selbst mein Chef (Chefredakteur einer mehr oder weniger gro&#223;en eigentlich seri&#246;sen Internetseite), der mich oft monatelang ignoriert, sich wieder meines biologischen Hintergrundes entsann und mir heute Morgen (8:05) eine E-Mail schickte mit der Bitte um einen Bericht zum Thema Schweinegrippe. Meine Abhandlung &#252;ber die Belanglosigkeit dieses neuen Virus wollte er dann nicht haben, eine Meldung wie „Ausrottung der Menschheit steht kurz bevor“ war dann doch eher in seinem Sinne. Die Anmerkung, dass  Influenzaviren eine der niedrigsten Letalit&#228;tsraten haben und es gegen die Schweinegrippe zwei relativ taugliche Gegenmittel gibt, kostet mich vermutlich meinen Job &#8230;</p>
<p>Aber was solls, steht erst mal die ganze Welt unter Quarant&#228;ne, kann ich ohnehin nicht mehr zur Arbeit gehen und mit dieser Meldung rechne ich nun jede Minute.</p>
<p>Da ich – wie wir alle – vermutlich also nur noch wenige Stunden zu leben habe, will ich mich schon einmal verabschieden. Macht es gut und wenigstens m&#252;ssen wir uns jetzt nicht mehr mit dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft und dem Klimawandel besch&#228;ftigen ;-)</p>
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		<title>Vogelterror</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 10:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[H&#228;tte man mich noch vor wenigen Tagen gefragt, h&#228;tte ich ohne zu z&#246;gern erkl&#228;rt, dass der Vogelgesang mit das Sch&#246;nste ist, was ein aufd&#228;mmernder Fr&#252;hling so zu bieten hat. Heute seh ich das etwas anders]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>H&#228;tte man mich noch vor wenigen Tagen gefragt, h&#228;tte ich ohne zu z&#246;gern erkl&#228;rt, dass Vogelgesang mit das Sch&#246;nste ist, was ein aufd&#228;mmernder Fr&#252;hling so zu bieten hat. Heute seh&#8217; ich das etwas anders. Durch die offene Terrassent&#252;r kreischen just in diesem Augenblick gleichzeitig gesch&#228;tzte zweihunderttausend Piepm&#228;tze. Die Lautst&#228;rke ist wirklich kaum zu beschreiben. ES IST WIRKLICH LAUT! Und ob man&#8217;s glaubt oder nicht, aber diese kleinen Freunde haben mich schon das ein oder andere Mal aus dem Bett jubiliert.
<p>Gro&#223;stadtv&#246;gel! Als unschuldiger Dorfexilant (Randnotiz: &#8220;Exilant&#8221;, seit wann gibt es diesen Neologismus eigentlich?) hab&#8217; ich mich immer noch nicht daran gew&#246;hnt, dass die Autobahn, die wohlgemerkt keine hundert Meter Luftlinie von hier an unserem Grundst&#252;ck vorbeif&#252;hrt, vor lauter Vogelkrawall kaum mehr zu h&#246;ren ist. Nicht, dass ich das vermissen w&#252;rde, aber es stellt doch das nat&#252;rliche akustische Gef&#252;ge auf den Kopf, wenn ein drei Zentimeter gro&#223;es zwitscherndes Ungeheuer einen 7,5-Tonner &#252;bert&#246;nt. Irgendwie war&#8217;s ja klar, dass die Natur irgendwann mit einiger Grausamkeit zur&#252;ckschlagen w&#252;rde, aber das ist doch unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig. Und dabei bin ich sogar Vegetarier!</p>
<p><span id="more-555"></span></p>
<p><em>&#8220;Die V&#246;gel in der Stadt m&#252;ssen sich anpassen&#8221;, sagt Brumm. Und das mit gutem Grund. Der Gesang sichert ihnen das &#220;berleben ihrer Art. &#8220;Die Weibchen w&#228;hlen ihre Partner unter anderem nach dem Gesang aus.&#8221; Doch nicht nur in der Stadt, auch an Autobahnen wandelt sich das Gezwitscher.</p>
<p>Brumm hat herausgefunden, dass V&#246;gel, die dort beheimatet sind, durchschnittlich 15 Dezibel lauter singen als ihre Artgenossen anderswo. &#220;berhaupt geht es nicht gerade leise zu im Reich der V&#246;gel. Nachtigallen kommen in der Stadt auf 85 bis 90 Dezibel Lautst&#228;rke, Buchfinken auf 80. Zum Vergleich: An einer Baustelle wird mit 90 Dezibel geh&#228;mmert und gerattert.</em> (<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdHV0dGdhcnRlci1uYWNocmljaHRlbi5kZS9zdG4vcGFnZS8xOTk0MDcxXzBfOTIyM19nZWdlbi1kZW4tc3RhZHRsYWVybS12b2VnZWwtbXVlc3Nlbi1sYXV0ZXItc2luZ2VuLmh0bWw=" target=\"_blank\">stuttgarter-nachrichten.de</a>)</p>
<p><strong>90 Dezibel?</strong> &#8220;[...]ein Fortissimo eines Orchesters kann schon mal 90 Dezibel erreichen[...]Intensit&#228;ten, die gr&#246;&#223;er sind als 90 Dezibel k&#246;nnen mehr oder weniger gro&#223;e Dauersch&#228;digungen des Geh&#246;rs nach sich ziehen.&#8221; (<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zb25uZW50YWxlci5uZXQvYXVzdGF1c2NoL2ZyYWdlbi93aXNzZW5zY2hhZnQvYWt1c3Rpay9zY2hhbGwvNC5xc3Q=" target=\"_blank\">sonnentaler.net</a>)</p>
<p>Und zur Einordnung, die H&#246;rfl&#228;che eines gesunden Menschen:</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 882px"><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VwbG9hZC53aWtpbWVkaWEub3JnL3dpa2lwZWRpYS9kZS9jL2NhL0hvZXJmbGFlY2hlLnBuZw=="><img alt="H&#246;rfl&#228;che des Menschen" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/c/ca/Hoerflaeche.png" title="H&#246;rfl&#228;che des Menschen" width="20%" height="20%" /></a><p class="wp-caption-text">H&#246;rfl&#228;che des Menschen</p></div> (<em>Quelle:</em><a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VwbG9hZC53aWtpbWVkaWEub3JnL3dpa2lwZWRpYS9kZS9jL2NhL0hvZXJmbGFlY2hlLnBuZw==">wikimedia.org</a>)</p>
<p></p>
<p>Gebt den Freunden noch ein paar J&#228;hrchen und wir brauchen f&#252;r jede normale Unterhaltung Untertitel! Das ist eine akustische Kriegserkl&#228;rung!</p></p>
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		<title>Wie ist das denn eigentlich mit der Gentechnik &#8230;?</title>
		<link>http://sehrhner.de/2009/04/wie-ist-das-denn-eigentlich-mit-der-gentechnik/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 14:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DasGen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[gv]]></category>
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		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wo Gentechnik draufsteht, ist auch Gentechnik drin. Stimmt nicht unbedingt! Lebensmittel aus gentechnisch ver&#228;nderten Organismen sind heute schon Alltag in deutschen Superm&#228;rkten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1990 gibt es in Deutschland ein Gentechnikgesetz, das den Umgang mit Gentechnik regelt. Doch das muss, um mit der gentechnischen Forschung Schritt zu halten, immer wieder angepasst werden. Die j&#252;ngste Gesetzes&#228;nderung wurde Ende Januar im Bundestag beschlossen. Unter anderem soll die neue Kennzeichnung &#8220;Ohne Gentechnik&#8221; die Orientierung f&#252;r den Verbraucher vereinfachen. Was wird sich durch das neue Gentechnikgesetz &#228;ndern? In welchen Produkten muss der Verbraucher mit Gentechnik rechnen? Ist es &#252;berhaupt noch m&#246;glich, sich gentechnikfrei zu ern&#228;hren?<span id="more-28"></span></p>
<p>Seit im Jahre 1996 in den USA die ersten gentechnisch ver&#228;nderten (gv-)Pflanzen angebaut wurden, ist die Anbaufl&#228;che weltweit auf 102 Millionen Hektar angewachsen. Zum Vergleich: Deutschland ist 35,7 Millionen Hektar gro&#223;. Die wirtschaftlich bedeutsamsten gv-Pflanzen sind Baumwolle, Soja, Mais und Raps. Heute liegt beispielsweise der Anteil des gv-Soja an der Weltproduktion bereits bei etwa 60 Prozent.</p>
<p>Um die Verbraucher dar&#252;ber zu informieren, inwiefern sie mit gentechnisch ver&#228;nderten Produkten in Ber&#252;hrung kommen, gelten schon seit 2004 neue Vorschriften zur Kennzeichnung von gv-Produkten: Demnach sind Lebensmittel, Zutaten und Zusatzstoffe dann zu kennzeichnen, wenn es sich dabei um gentechnisch ver&#228;nderte Organismen (GVOs) handelt, oder die Produkte aus GVOs hergestellt wurden. Dabei ist nicht von Bedeutung, ob die GVOs in den Lebensmitteln nachweisbar sind. Die EU-Gesetzgebung gilt nat&#252;rlich auch f&#252;r Deutschland, jedoch sind viele Details durch das deutsche Gentechnikgesetz strenger geregelt als von der EU vorgegeben.</p>
<h2 class="subHead">Wo steckt Gentechnik drin?</h2>
<p>Kaufe ich schon heute im Supermarkt gv-Obst und Gem&#252;se? Die Antwort lautet ganz klar: Nein! Pflanzen, die direkt zum Verzehr dienen, sind in Deutschland heute nach wie vor gentechnik-frei. Anders steht es um Fertigprodukte, in denen eine Vielzahl von Pflanzenstoffen verarbeitet wurde. Beispielsweise enthalten viele Lebensmittel Zutaten aus Soja-Rohstoffen: &#214;l in Margarine, Lecithin in Schokolade, Keksen und Eis, Sojaeiwei&#223; in Fertigprodukten oder aus Sojabohnen extrahiertes Vitamin E.</p>
<p>Die EU f&#252;hrt j&#228;hrlich etwa 70 Prozent ihres Sojabedarfs aus L&#228;ndern wie den USA und Argentinien ein. Dort werden gv- und herk&#246;mmliche Sojabohnen nicht von einander getrennt. Die Folge: Es ist davon auszugehen, dass alle Produkte, die aus Sojabohnen gewonnen werden, zu einem gewissen Anteil aus gv-Sorten stammen. &#196;hnliches gilt f&#252;r Mais, der in Form von St&#228;rke als Traubenzucker oder Glukosesirup besonders in s&#252;&#223;en Produkten enthalten ist. Vor allem bei importierten Waren muss auch hier damit gerechnet werden, dass sie zumindest teilweise aus gv-Mais stammen.</p>
<p>In der EU m&#252;ssen heute Produkte klar mit dem Hinweis &#8220;gentechnisch ver&#228;ndert&#8221; gekennzeichnet werden, wenn der Anteil an gv-Rohstoffen an der Gesamtmenge &#252;ber 0,9 Prozent liegt. Heute wird dieser Schwellenwert nur sehr selten &#252;berschritten.</p>
<h2 class="subHead">Gentechnik in tierischen Produkten</h2>
<p>Soja, Mais und Raps dienen haupts&#228;chlich als Futtermittel. Und ohne den Import gro&#223;er Mengen an Futtermitteln w&#228;re die Fleischerzeugung in der EU auf derzeitigem Niveau nicht m&#246;glich. So h&#228;lt die Gentechnik &#252;ber den Umweg der tierischen Produkte Einzug in die Superm&#228;rkte. Wissenschaftliche Untersuchungen mehrerer L&#228;nder zeigten, dass gv-Futtermittel in den Endprodukten &#8211; also Fleisch, Milch und Eier &#8211; nicht nachweisbar sind.</p>
<p>Doch der Verbraucher sollte sich auch &#252;ber indirekte Gentechnik in tierischen Produkten informieren k&#246;nnen. In Zukunft k&#246;nnen in Deutschland tierische Erzeugnisse als &#8220;gentechnikfrei&#8221; gekennzeichnet werden, wenn die Tiere &#252;ber einen gewissen Zeitraum mit konventionellen Futtermitteln gef&#252;ttert wurden.</p>
<p>Viele gro&#223;e Lebensmittelhersteller k&#246;nnen und wollen nicht auf gv-Futtermittel verzichten. Andere Hersteller wiederum geben dem Druck der deutschen Konsumenten &#8211; die gv-Produkten gegen&#252;ber mehrheitlich skeptisch eingestellt sind &#8211; nach und achten auf eine gv-freie Herstellung tierischer Produkte. Eine Auflistung der gv-freien Produzenten findet sich im<em> <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLmVpbmthdWZzbmV0ei5vcmcvZG93bmxvYWQvMjY1MzMvMjY1MzlfUmF0Z2ViZXJFc3Nlbm9obmVHZW50ZWNobmlrMTBBdWZsYWdlU2VwdC5wZGY/UEhQU0VTU0lEPWM1MjViMDUyNGExYjJjNTI2YTJhNjcwOTFkYTQyNzVm" target=\"_blank\">Greenpeace-Ratgeber zum gentechnikfreien Einkaufen</a></em>.</p>
<h2 class="subHead">Versteckte Gentechnik in Zusatzstoffen</h2>
<p>Was bleibt, sind Zusatzstoffe und Enzyme, die mithilfe von gv-Mikroorganismen gewonnen werden. Bedeutend sind hier Aminos&#228;uren, die als Futtermittelzusatz oder Geschmacksverst&#228;rker (Glutamat) eingesetzt werden, sowie Vitamine (V12, V2, VC). Die gewonnenen Zusatzstoffe werden jedoch gereinigt, enthalten daher keine Reste der gv-Mikroorganismen und sind somit durchaus als gesundheitlich unbedenklich einzustufen. Diese Stoffe werden auch zuk&#252;nftig nicht kennzeichnungspflichtig sein.</p>
<p>Wer sich als Verbraucher gegen Gentechnik entschieden hat, dem ist zu raten, auf Lebensmittel mit dem Europ&#228;ischen Biosiegel bzw. Lebensmittel der Bio-Anbauverb&#228;nde zur&#252;ckzugreifen. F&#252;r Bio-Produkte ist Gentechnik tabu. Zuf&#228;llige Verunreinigungen sind aber auch hier nicht ganz auszuschlie&#223;en. Gv-Mais muss beispielsweise zuk&#252;nftig mindestens 300 Meter von Bio-Mais entfernt angepflanzt werden. Studien ergaben, dass so ein Anteil von 0,1 Prozent gv-Mais in Bio-Mais enthalten sein kann. Es wird f&#252;r Verbraucher trotz &#214;ko-Siegel also immer schwerer, sich vollkommen gentechnik-frei zu ern&#228;hren.</p>
<p>F&#252;r den Verbraucher ist es schwer, nicht mit gentechnisch ver&#228;nderten Produkten in Ber&#252;hrung zu kommen. Doch die meisten Deutschen wollen keine Gentechnik in Lebensmitteln. Die Weichen f&#252;r den zuk&#252;nftigen Umgang mit der gr&#252;nen Gentechnik werden heute gestellt.</p>
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