Genetik: Kann transgener Fisch die Überfischung der Meere stoppen?

September 2nd, 2009 von DasGen

Jährlich werden weit über 100 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte konsumiert. Um die Plünderung der Meere aufzuhalten, forschen Wissenschaftler weltweit an schnell wachsendem, transgenem Fisch. Doch die genetisch manipulierten Tiere werfen neue Probleme auf

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Lebenszeichen

September 1st, 2009 von Hner

Nachdem wir unsere gemütliche kleine Internetpräsenz nun schon seit Wochen sträflich vernachlässigen, hab’ ich mich jetzt mal überwunden, zumindest ein kleines Lebenszeichen zu verfassen.

Es ist nicht etwa so, dass es nichts zu erzählen gäbe, ganz im Gegenteil, es ist so viel passiert in den letzten Wochen, dass kaum Zeit blieb, sich darüber hinaus um unser Blog zu kümmern:

    3 Hochzeiten (darunter unsere eigene)
    1 Taufe in Kiew (Wir sind jetzt nicht nur Eheleute sondern außerdem noch Taufpaten!)
    1 neuer Job (ehrenamtlich, weil Geld tatsächlich nicht alles ist)
    …und vieles mehr.

Bald geht’s also wieder los.

Und in der Zwischenzeit…

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Epigenetik

Juli 3rd, 2009 von DasGen

Da zur Zeit die Epigenetik ein ganz heißes Thema zu sein scheint, hier ein paar Fakten zu diesem Fachgebiet, damit man auch als Laie verstehen kann, worum es dabei geht.

10 Fakten zur Epigenetik

1) Was ist Epigenetik?
Lange Zeit dachte man, die Genetik, deren Forschungsschwerpunkt die DNA darstellt, könne alle Fragen nach den Abläufen der Vererbung beantworten. Mittlerweile konnte mehrfach nachgewiesen werden, dass nicht allein die Ausstattung mit Genen über Aussehen, mögliche Krankheiten und anderes bestimmt. Die Epigenetik verspricht Licht in so manches Vererbungsrätsel zu bringen. Die noch relativ junge Forschungsrichtung untersucht Mechanismen, die die Genregulation und Genexpression steuern. Also diejenigen Vorgänge, die darüber entscheiden, welche Gene tatsächlich aktiv sind bzw. ungenutzt bleiben.

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Willkommen zurück, liebe Polaroid!

Juli 1st, 2009 von Hner

Gute Nachrichten für die Fans analoger Sofortbildfotografie. Ein Comeback der Polaroid ist mehr als wahrscheinlich!

Die Firma Impossible B.V., ein niederländisches Unternehmen, in dem unter anderem auch ehemalige Mitarbeiter von Polaroid beschäftigt sind, hat sich zum Ziel gemacht, den Polaroidmarkt wiederzubeleben.

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Durchatmen

Juni 30th, 2009 von Hner

Nachdem uns Spookey die letzten Tage mit ausführlichen und genialen Beiträgen zum “Bachmannpreis 2009″ beglückt hat, heißt es jetzt erstmal wieder durchatmen, bevor wir uns neuen Projekten zuwenden.

Der folgende Kurzfilm von Carlos Lascano hilft vielleicht, die Zeit etwas zu verkürzen.

Ein kleines Meisterwerk, wie ich finde.

A SHORT LOVE STORY IN STOP MOTION from Carlos Lascano on Vimeo.

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Bachmannpreis 2009 – Zuende

Juni 28th, 2009 von Spooked

So, das war es dann also wirklich.

Und, für mich jetzt nicht wirklich überraschend (aber trotzdem bin ich nicht zufrieden damit) ist Jens Petersen der diesjährige Gewinner des Bachmannpreises. Süß war dann die Preisverleihung, das machte den Eindruck, als ob die beiden wichtigen Herren einen Konfirmanden in die Welt entlassen…

Der Publikumspreis ging, auch wenig überraschend, an Krampitz’ DDR-Aufarbeitung, sicher zu großem Teil dem einzig lebendigen Vortrag geschuldet;

Dann sollte nicht vergessen werden, dass der Automatische Literaturkritik Preis an Karl-Gustav Ruch ging, der mit einem wahnsinnigen Ergebnis von 2 Punkten einfach das Wettrennen um die Minuspunkte verloren hat.

Zum Abschied durften wir dann heute noch mal einer schönen, laienhaften  Inszenierung beiwohnen, die diesen Bachmanncharme ausmachen, alle laufen durchs Bild, keiner weiß so recht, wo er zu stehen hat, wann er aufstehen soll etc.

Frau Stadler allerdings hätte sich doch wirklich ein klein wenig vorbereiten können, sich kurz über den zugegebenermaßen völlig seltsamen Wahlvorgang informieren können; so wie es war hätte ich es angenehmer gefunden, wenn gleich der Herr Justiziar die Moderation übernommen hätte, der wußte wenigstens, wo’s langgeht. In ihrer selbstgestalteten Grenzrolle zwischen Moderation und Jurymitgliedschaft, die ich schon die ganzen drei Tage suspekt fand, hat sie sich am Ende, als sie sagte, sie gratuliere “auch im Namen der restlichen Jury”, dann doch noch klar in den Juroren-Bereich eingeordnet- na bravo!

Da tut sich auch die Frage auf, wie Herr Spinnen so ein Clarissa-Fan sein kann… erst lobte er ihren “Charme” schon bei seiner abschließenden Ansprache und dann noch mal im Nachgespräch bei Eva Wannenmacher, ist mir ein Rätsel; da sagt er, was “Moderation” sein soll und merkt nicht, dass sie seine Kriterien nicht ansatzweise erfüllt hat; sonst war ich aber mit seinen Schlussworten recht zufrieden, wenn er auch den diesjährigen Wettbewerb etwas schöngeredet hat, aber was soll er auch tun…

So, schade, dass für Schäfer kein Preis drin war, das ist fast der einzige, von dem ich mir wirklich vorstellen kann, noch mehr lesen zu wollen; aber auch Bönt und vielleicht Ruch werde ich zumindest nicht vergessen.

Was ich auch noch machen werde, ist mir die Eröffnungsrede von Joseph Winkler noch mal vorzunehmen; die wurde von allen Seiten so gelobt, dass ich mir ernsthaft die Frage stelle, wie ich das so grob verpassen konnte; vielleicht war ich am Mittwoch abend einfach noch nicht auf Textrezeption eingestellt…

Irgendwo zwischen Erleichterung und Enttäuschung, dass es vorbei ist, darf ich mich jetzt noch fürs Mitlesen bedanken und freue mich auch schon wieder auf die TTDL2010; mit meinem “Coverage” hier bin ich nicht so ganz zufrieden, es gäbe noch viel mehr zu sagen (oder weniger) und vor allem ist es wirklich unmöglich, die Texte live zu beurteilen, aber probieren kann man es ja trotzdem mal… ;)

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Bachmannpreis 2009 – Gesammeltes

Juni 28th, 2009 von Spooked

 

So, noch ein paar zusammenfassende Abschlussgedanken:

Insgesamt bin ich von den Texten ziemlich enttäuscht, da war wenig für mich Gutes, Interessantes, Spannendes oder neugierig Machendes dabei, auch nix Aufregendes, Neues, Ausgefallenes oder Mutiges; ich hätte mir gewünscht, da wäre auch wenigstens ein Text drunter gewesen, der wirklich was gemacht hätte, sich was getraut (und zwar anders als Frau Winklers Text) hätte; sehr flaches Niveau alles zusammen;

Dann die Jury, es war natürlich spannend, die neue Jury erst mal kennen und vielleicht einschätzen zu lernen; alle alten Gesichter weg, viel Unberechenbares grade am ersten Tag; nach deutlichen Anlaufschwierigkeiten kamen sie dann aber recht schnell in Fahrt, und auch wenn ich schon mitreissendere Auseinandersetzungen gesehen habe, hätte es schlimmer kommen können;

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Bachmannpreis 2009 – Caterina Satanik

Juni 27th, 2009 von Spooked

Caterina Satanik im Portrait: beschreibt Regen”lacken”, ist vom Religiösen fasziniert, oweiowei! Beschreibt das Schreiben, steigert sich in Personen hinein, die was Grenzwertiges haben, dann kommen noch viele Plattitüden…

Sie liest “leben ist anders”, Catarina wirkt aufgeregt;

Hund, Lefzen, ein Mann hat ihn weggenommen; Kleinschreibung im schriftlichen Text, mag ich nicht so… ”sein rechtes handgelenk steckt in einem seil, an dessen anderem ende der hundekopf befestigt ist”… nene, das mag ich nicht… Ich finde, dass die Sprache des Textes schon nach den ersten Sätzen völlig uneinheitlich ist; aber die österreichischen Ausdrücke finde ich nett, sowas erinnert mich immer an meine Christiane Nöstlinger-Phase; angesprochenes Du im Text; Beschreibungen, Beschreibungen, Beschreibungen, warum nicht mal einen Text ohne? (oder wenigstens ohne erkennbare); jetzt kommen Klischees, altbekannte Bilder und Formulierungen; nein, ich fürchte da kommt nichts allzu Aufregendes mehr…

Die JuryMeike Feßmann hat der Text gut gefallen, aber sie kann nicht leicht sagen, warum eigentlich. Vielleicht, weil eine verlassenen Frau das beste aus seiner Abwesenheit macht…; fühlt sich an Freud und Lasker-Schüler erinnert;

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