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	<title>sehrHner. &#187; Grundgesetz</title>
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		<title>23. Mai</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 18:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Da wir momentan viel um die Ohren haben und daher kaum Zeit finden, aufw&#228;ndige Artikel zu schreiben, gibt es heute wieder einen kleinen Ausflug in die Geschichte. Vielleicht ist ja bei der Auswahl das eine oder andere f&#252;r euch dabei. 1605: Ver&#246;ffentlichung des ersten Teils des Romans &#8220;El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da wir momentan viel um die Ohren haben und daher kaum Zeit finden, aufw&#228;ndige Artikel zu schreiben, gibt es heute wieder einen kleinen Ausflug in die Geschichte. Vielleicht ist ja bei der Auswahl das eine oder andere f&#252;r euch dabei. <span id="more-1122"></span></p>
<p><strong>1605: Ver&#246;ffentlichung des ersten Teils des Romans <em>&#8220;El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha&#8221;</em> von <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9NaWd1ZWxfZGVfQ2VydmFudGVz">Miguel de Cervantes</a></strong></p>
<p>Gerade einmal <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Ub3Rlcl9MaW5r">404</a> Jahre ist es her, seit Miguel de Cervantes (<em>el manco de Lepanto</em> &#8220;der Einarmige von Lepanto&#8221;) uns dieses gro&#223;artige Werk geschenkt hat. Der Autor stand seinem Titelhelden in Sachen Gl&#252;cklosigkeit kaum nach. </p>
<p>Sein bewegtes Leben in einer kurzen &#220;bersicht:</p>
<ul>
<li>Als vierter Spr&#246;ssling einer verarmten Adelsfamilie wahrscheinlich am 29. September 1547 geboren.</li>
<li>Theologisches Studium und anschlie&#223;ende humanistische Studien.</li>
<li>Nach einem Duell Flucht vor der spanischen Justiz nach Italien.</li>
<li>1569 Beitritt zur spanischen Kriegsmarine in Neapel.</li>
<li>Teilnahme an unterschiedlichen Gefechten, darunter <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TZWVzY2hsYWNodF92b25fTGVwYW50bw==">Seeschlacht von Lepanto</a> 1571, bei der ihm seine linke Hand verst&#252;mmelt wurde.</li>
<li>1575-1580 Gefangener algerischer Piraten.</li>
<li>Ende der 1580er Jahre Trennung von seiner 18 Jahre j&#252;ngeren Frau. Die Ehe war kinderlos geblieben.</li>
<li>Arbeit als Steuereintreiber in Spanien.</li>
<li>1598 und 1602 in spanischer Schuldhaft wegen Veruntreuung von Staatsgeldern (Beginn der Arbeit an Don Quijote)</li>
<li>1616 stirbt Cervantes in Madrid, nachdem er sein gesamtes Verm&#246;gen verprasst hat, als armer Mann.</li>
</ul>
<p><strong>Kurzinhalt des Romans:</strong></p>
<p><em>&#8220;Der Roman erz&#228;hlt die Geschichte der gleichnamigen Hauptperson, eines verarmten Junkers, der durch die Lekt&#252;re unz&#228;hliger Ritterromane den Verstand verliert und beschlie&#223;t, nun selbst als Ritter auszuziehen, &#8220;um Abenteuer zu suchen und all das zu &#252;ben, was, wie er gelesen, die fahrenden Ritter &#252;bten, das hei&#223;t jegliche Art von Unbill wiedergutzumachen und sich in Gelegenheiten und Gefahren zu begeben, durch deren &#220;berwindung er ewigen Namen und Ruhm gewinnen w&#252;rde.&#8221; (S. 23f.) Don Quijote holt seinen alten Klepper aus dem Stall, gibt ihm den klangvollen Namen Rosinante, stellt sich notd&#252;rftig eine R&#252;stung zusammen und bricht auf. Dieser erste Versuch scheitert kl&#228;glich: Der vermeintliche Ritter wird von Maultiertreibern zusammengeschlagen, halbtot von einem Nachbarn aufgefunden und nach Hause gebracht. Besorgte Freunde t&#252;rmen den Gro&#223;teil seiner Ritterbuch-Sammlung zu einem riesigen Scheiterhaufen auf und &#252;bergeben die unheilvollen B&#252;cher den Flammen. Aber Don Quijote l&#228;&#223;t sich nicht entmutigen. Nach seiner Genesung kann er einen Bauern des Dorfes, Sancho Pansa, als Knappen gewinnen und bricht gemeinsam mit ihm erneut auf. Die Windm&#252;hlen, denen sie bald darauf begegnen, h&#228;lt Don Quijote trotz Sanchos Einw&#228;nden f&#252;r Riesen und liefert sich mit ihnen seinen ber&#252;hmtesten Kampf. Hier, wie in allen folgenden Abenteuern, &#8216;liest&#8217; Don Quijote die Erscheinungen der Wirklichkeit als Motive der Ritterromane und interpretiert sie folglich als Handlungsaufforderung an sich selbst, den fahrenden oder &#8220;irrenden&#8221; Ritter. Immer wieder f&#252;hrt Cervantes im Don Quijote auf diese Weise vor, was passiert, wenn man die Regeln der phantastischen Ritterwelt auf die profane Wirklichkeit anwendet.&#8221;</em></p>
<p>(<em>Quelle</em>:<a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy51bmktZHVlLmRlL2xpdGVyYXR1cndpc3NlbnNjaGFmdC1ha3Rpdi9Wb3JsZXN1bmdlbi9sZWt0dWVyZS9kb25xdWlqb3RlLmh0bQ==">uni-due.de</a>)</p>
<p>Wer jetzt neugierig geworden sein sollte, der kann gleich online weiterlesen: <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2d1dGVuYmVyZy5zcGllZ2VsLmRlLz9pZD01JiMwMzg7eGlkPTM4MjYmIzAzODtrYXBpdGVsPTEjZ2JfZm91bmQ=">gutenberg.spiegel.de</a></p>
<p><strong>1618: Der zweite Prager Fenstersturz</strong></p>
<p>Der 23. Mai hat auch d&#252;stere Br&#252;der in der Geschichte. Einer dieser unseligen Tage datiert auf das Jahr 1618. Dieser Tag markiert f&#252;r viele Historiker den Beginn des <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EcmVpJUMzJTlGaWdqJUMzJUE0aHJpZ2VyX0tyaWVn">Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieges</a>.</p>
<p>In der Hoffnung, dass ich nicht der einzige bin, der diesen Begriff vorher noch nicht geh&#246;rt hat, hier die euphemistische Bezeichnung f&#252;r eine solche Untat: <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EZWZlbmVzdHJhdGlvbg==">Defenestration</a>.</p>
<p>Zum (zweiten) Prager Fenstersturz kam es, nachdem im Verlauf des 16. Jahrhunderts das Habsburger Herrscherhaus im vorwiegend protestantischen B&#246;hmen politische Anstregungen unternahm, die Vorrangstellung des Katholizismus zu restituieren. Reaktionen dieser Art, die ma&#223;geblich von der katholischen Kirche initiiert wurden und auch als Gegenreformation bekannt sind, waren damals nicht beschr&#228;nkt auf B&#246;hmen sondern fanden vielerorts statt. Im damaligen Prag tat sich dabei der Jesuitenorden besonders hervor. Der b&#246;hmische Adel, gr&#246;&#223;tenteils protestantisch, wehrte sich, indem er K&#246;nig Rudolf II. dringend ben&#246;tigte Steuern zur Finanzierung der T&#252;rkenkriege nur f&#252;r den Fall in Aussicht stellte, dass dieser die Glaubensfreiheit garantierte. Niederschlag fand diese Forderung in der <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Db25mZXNzaW9fQm9oZW1pY2E=">Confessio Bohemica</a> von 1575, die von Kaiser Maximilian II. aber lediglich m&#252;ndlich anerkannt wurde. Das hatte zur Folge, dass die darin formulierten Anspr&#252;che keinen Eingang in das Landesgesetz finden konnten. Erst im Jahre 1609 gelang es den protestantischen St&#228;nden von K&#246;nig Rudolf II. einen sogenannten <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9NYWplc3QlQzMlQTR0c2JyaWVm">Majest&#228;tsbrief</a> zu erzwingen, der das protestantische Bekenntnis legitimieren sollte. Sp&#228;ter (1621) wurde dieser Majest&#228;tsbrief aber vom neuen Kaiser Ferdinand II. f&#252;r ung&#252;ltig erkl&#228;rt.</p>
<p>Am 23. Mai gipfelte der schw&#228;rende Konflikt zwischen den protestantischen Adeligen und dem katholischen Kaiser Matthias aufgrund fortw&#228;hrender Verletzungen der im Majest&#228;tsbrief garantierten Religionsfreiheit im sogenannten zweiten Prager Fenstersturz. Nachdem von einer Gruppe Adeliger ein improvisiertes Gerichtsverfahren abgehalten worden war, wurden zwei kaiserliche Statthalter zusammen mit dem ebenfalls anwesenden Schreiber kurzerhand aus dem Fenster geworfen. Alle drei &#252;berlebten den Sturz (Trotz der Tatsache, dass die Version mit dem Misthaufen erst sp&#228;ter hinzugedichtet wurde.)</p>
<p>Was dann kam ist in die Geschichte eingegangen als sogenannter Drei&#223;igj&#228;hriger Krieg, in dessen Verlauf viele Hunderttausende den Tod fanden und nach dessen Ende im Jahr 1648 sich die Machtverh&#228;ltnisse in Europa geh&#246;rig verschoben hatten.</p>
<p><strong>1949: Verk&#252;ndung des Grundgesetzes durch den Parlamentarischen Rat</strong></p>
<p>Obwohl urspr&#252;nglich nur als &#8220;Verfassung in Kurzform&#8221; konzipiert, ist das Grundgesetz im Zuge der Wiedervereinigung de facto zur Verfassung des gesamten Deutschen Volkes evolviert.</p>
<p>Auch wissenswert: <br />
Erst <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9FbGlzYWJldGhfU2VsYmVydA==">Elisabeth Selbert</a> konnte gegen heftige Widerst&#228;nde die Gleichberechtigung von M&#228;nnern und Frauen durchsetzen.<br />
Die CSU lehnte die Verfassung im bayrischen Landtag mit dem Wunsch nach einer st&#228;rker f&#246;deralen Pr&#228;gung ab. Eine Verbindlichkeit, der sich Bayern im Falle einer Ratifizierung durch 2/3 aller L&#228;nder beugen m&#252;sse, wurde aber in einem gesonderten Beschluss akzeptiert.</p>
<p>Da das GG und ich uns in vielen Punkten durchaus einig sind, was die zugrunde liegenden &#220;berzeugungen anbelangt, sage ich <strong>HERZLICHEN GL&#220;CKWUNSCH ZUM GEBURTSTAG!<br />
</strong></p>
<p>Nur, was die einschr&#228;nkungslose und allgemeine Verbindlichkeit sowie den Anspruch auf Ausschlie&#223;lichkeit betrifft, da sollten wir uns nochmal unterhalten, liebes GG, denn da sehe ich intellektuellen Nachholbedarf deinerseits!</p></p>
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		<title>Deeskalation war gestern</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 14:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erschreckendes]]></category>
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		<description><![CDATA[Wom&#246;glich angeregt durch die zu erwartenden Zahlen im aktuellen Verfassungsschutzbericht lie&#223; die Berliner Polizei die Muskeln spielen. Was in Bayern bereits seit einigen Jahren sicherheitspolitisches State of the Art ist, hat seinen Weg endlich auch in die Hauptstadt gefunden. Deeskalation war gestern. Das neue Stichwort hei&#223;t: Pr&#228;eskalation! &#8220;Erst anmelden, dann Kaffee trinken! Wer sich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wom&#246;glich angeregt durch die zu erwartenden Zahlen im aktuellen <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdWVkZGV1dHNjaGUuZGUvcG9saXRpay81MDgvNDY5MDY4L3RleHQv" target=\"_blank\">Verfassungsschutzbericht</a> lie&#223; die Berliner Polizei die Muskeln spielen. Was in Bayern bereits seit einigen Jahren sicherheitspolitisches State of the Art ist, hat seinen Weg endlich auch in die Hauptstadt gefunden. Deeskalation war gestern. Das neue Stichwort hei&#223;t: <strong>Pr&#228;eskalation</strong>!</p>
<p><em>&#8220;<strong>Erst anmelden, dann Kaffee trinken!</strong></p>
<p><strong>Wer sich im Café verabredet, sollte das vorher bei der Polizei anmelden. Ansonsten kann das Treffen als Versammlung aufgel&#246;st werden &#8211; so geschehen in Berlin-Kreuzberg. VON ANTJE LANG-LENDORFF</strong></p>
<p>Keine Verabredung ohne den Segen der Polizei: Wer sich mit Freunden oder Bekannten im Café trifft, sollte das vorher anmelden. Ansonsten l&#228;uft man Gefahr, dass die Runde ruck, zuck aufgel&#246;st wird &#8211; als unangemeldete Versammlung.&#8221;<br /></em><span id="more-1101"></span><br />
<em>&#8220;So offenbar geschehen am Freitag in Kreuzberg: 17 Studierende aus Berlin und Spanien trafen sich nach Angaben des AStA der FU abends im Café Simitdchi in der Adalbertstra&#223;e, um mit Journalisten &#252;ber die im Juni geplanten Bildungsstreiks zu sprechen.<br />
Zu den Pressevertretern z&#228;hlte Bj&#246;rn Kietzmann von der Jungen Welt. Er berichtet, dass die Gruppe drau&#223;en gesessen und auf einen letzten Teilnehmer gewartet habe, als pl&#246;tzlich ein Dutzend behelmter Polizisten die Tische umstellte. Die etwa 100 Beamten h&#228;tten verboten zu telefonieren und zu fotografieren. &#8220;Alle Anwesenden wurden einzeln abgef&#252;hrt und in den Fahrzeugen durchsucht.&#8221; Auch ihre Personalien seien aufgenommen worden.<br />
 Ein Mitarbeiter des Cafés Simitdchi best&#228;tigt die Schilderung weitgehend. &#8220;Die haben sich was zu trinken, Tee oder so, gekauft und drau&#223;en vor den Laden gesetzt&#8221;, erz&#228;hlt Yasin Selcuk. Einer habe eine rote Fahne dabeigehabt, sonst sei ihm nichts aufgefallen. Keiner habe politische Spr&#252;che gerufen oder Transparente entfaltet. Zehn Minuten sp&#228;ter sei die Polizei gekommen und habe die Leute zur Ausweiskontrolle mitgenommen.<br />
<br />
Was sollte dieses harte Durchgreifen? Die Pressestelle der Polizei sagt, im Rahmen einer Streifenfahrt seien den Beamten rund 20 Personen am Kottbusser Tor aufgefallen. Der Einsatz habe nicht im Café, sondern &#8220;im Bereich der Freitreppe&#8221; stattgefunden. Die Polizisten seien von einer &#8220;nicht angemeldeten Versammlung&#8221; ausgegangen. Sie h&#228;tten die Teilnehmer &#252;berpr&#252;ft und Platzverweise ausgesprochen. Ein Taschenmesser, zwei Sturmhauben und eine Fahne seien sichergestellt worden [...]&#8220;</em></p>
<p>(<em>Quelle</em>:<a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YXouZGUvcmVnaW9uYWwvYmVybGluL2FrdHVlbGwvYXJ0aWtlbC8xL2Vyc3QtYXVzZnVlbGxlbi1kYW5uLWthZmZlZS10cmlua2VuLw==" target=\"_blank\">taz.de</a>)</p>
<p>Auch sch&#246;n, die folgenden Kommentare:</p>
<p><em>&#8220;Sehr sch&#246;n, immer den Druck auf das destruktive ASTA Gesocks erh&#246;hen. Die sollen ruhig wissen, dass sie nicht unbeochbachtet sind.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Welche Interressen vertreten sie eigentlich mit ihrem &#252;berfl&#252;ssigen Artikel. Bei diesen Leuten wurden schlie&#223;lich Sturmhauben und Messer gefunden. So ganz sinnlos war diese Kontrolle dann wohl doch nicht.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Frau Lang-Lendorff&#8230;haben Sie Ihren Text gelesen?<br />
Der w&#252;rde doch nur Sinn ergeben, w&#228;re bei den<br />
Durchsuchten n i c h t s gefunden worden.<br />
Die aufgefundenen Gegenst&#228;nde, zwei Sturhauben<br />
und eine Fahne, sind aber ziemlich robuste<br />
Indizien, dass die Polizei mit ihrer Einsch&#228;tzung<br />
goldrichtig lag &#8211; oder? Die Sturmhauben deuten in<br />
gr&#246;&#223;ter Zartheit ferner an, dass ein Versto&#223;<br />
gegen das &#8220;Verummungsverbot&#8221; geplant war.&#8221;</em></p>
<p>Ich finde, dieser Einsatz verdient eine w&#252;rdigende Erw&#228;hnung im <strong>n&#228;chsten</strong> Verfassungsschutzbericht. Laut GG gilt meines Wissens n&#228;mlich immer noch die <a href="http://sehrhner.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9VbnNjaHVsZHN2ZXJtdXR1bmc=" target=\"_blank\">Unschuldsvermutung</a>, Sturmhaube oder nicht. Eifrigen Kommentatoren, wie den oben zitierten, sei noch folgendes mit auf den Weg gegeben:<br />
Nicht nur Justitia, auch die Willk&#252;r ist blind!</p>
<p>Traurigerweise ist mir als Exilbayer ein solches Gebaren von Seiten der Sicherheitskr&#228;fte wohl bekannt. Da wird gerne mal aufgel&#246;st und zerstreut. Bedenklich nur, dass diese Art des Vorgehens in der Zwischenzeit durch die Landesgrenzen diffundiert.</p></p>
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